• Vorträge & Tipps

Vorträge

Dr. Ranke und sein Fachärzteteam geben in monatlichen Vorträgen interessante Einblicke in die Welt der Kardiologie und Orthopädie geben. Informativ, basierend auf den neusten wissentschaftlichen Erkenntnissen, liegt der Schwerpunkt im Bereich der Aufklärung über die Entstehung von Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie erfahren alles über Riskofaktoren und deren Bedeutung für Leben und Gesundheit. Weiterhin werden die Themen Ernährung und Bewegung zur Sprache kommen.
Das Waldeck ist Spezialist in Sachen Ernährung-Training-Erholung.
Gesund-regional-schmackhaft heißt es auch beim Quick-Lunch-Buffet, das Gesundheitsbuffet mit Ampelsystem. Nutzen Sie die Möglichkeit vor den Fachvorträgen, sich davon zu überzeugen.
Mit der Waldeck GesundheitsWelt und seinem angrenzenden Fitness- und MTT-Bereich auf ca. 250qm bietet das Waldeck alles, was SIE für Ihre Fitness brauchen. Nordic Walking und Cross Shaping runden das Angebot ab.
Bei einer anschließenden Sportmassage in der Waldeck WellnessWelt lassen Sie sich belohnen und verwöhnen.

Nutzen Sie auch unser Angebot für Ihren Gesundheitscheck. Hier erfahren sie mehr darüber.

Beginn: 16:00 Uhr
Raum: Conference Center Waldeck Klinik
Eintritt frei!
Gerne begrüßen wir unsere externen Gäste nach den Vorträgen an unserem Gesundheitsbuffet im Restaurant Spiegelsaal. Zur Begrüßung erhalten Sie einen Waldeck Cocktail.

Referent: PD Dr. Carsten Ranke

Donnerstag, 22.06.2017

Thema: “Bluthochdruck: die richtige Ernährung"

Donnerstag, 20.07.2017

Thema: “Viele Medikamente - muss das sein?"

Donnerstag, 14.09.2017

Thema:  “Vorhofflimmern"

Donnerstag, 12.10.2017

Thema: “Der Blutdruck: was Sie wissen sollten"

Donnerstag, 02.11.2017

Thema: „Das starke Geschlecht ? Die Gesundheitsfallen der Männer"

Donnerstag, 07.12.2017

Thema: “Herzrhythmusstörungen - harmlos oder gefährlich ?"

Alle Vorträge finden um 16:00 Uhr im Conference-Center Raum "Donau" oder Raum "Breg" in der Waldeck Klinik statt. Der Eintritt ist frei.

Tipps

  • Herz und Sport

    Bluthochdruck? Tipps für Sport

    Welche Sportarten und Aktivitäten sind gesund? Welches Training darf ich als Herz- oder Bluthochdruckpatient gefahrlos treiben?

    Herz-Kreislauferkrankungen sind Todesursache Nummer eins. Das bedeutet 360 000 Opfer alleine in Deutschland (40 Prozent aller Todesfälle). „Regelmäßige Bewegung ist gesund“.
    Ein gutes Maß an Bewegung sind

    150 min moderate körperliche Aktivität oder mindestens 75 min pro Woche aerobe Aktivität höherer Intensität. Dabei sollte sich die Gesamtaktivität aus mindestens 10 minütigen Abschnitten aufsummieren.

    Geeignet für Bluthochdruckpatienten:

    • Ergometertraining
    • zügiges Spazierengehen
    • Walking
    • Nordic Walking
    • Schnorcheln
    • Golf
    • Ski-Langlauf

    Nicht geeignet für Herz- und Bluthochdruckpatienten:

    • Ski alpin
    • Tauchen
    • Tennis
    • Tischtennis
    • Regatta-Segeln

    Wichtig:
    In den Ferien alles langsam angehen, vor allem bei mangelndem Training im Alltag oder bei heißen Temperaturen.
    Ausreichend trinken (nicht zu kalte Getränke, kein Alkohol).
    Ein gutes Training ist auch Schwimmen. Dabei darf das Wasser aber weder zu kalt noch zu warm sein. Für Bluthochdruckpatienten ideale Temperatur: zwischen 22 und 27 Grad.

    Saunabaden ist erlaubt, allerdings nur mit schonendem Abkühlen zwischen den Saunagängen. Das kalte Tauchdecken und eiskalte Güsse unbedingt meiden. Sie treiben den Blutdruck in Rekordhöhe. Langes Sonnenbaden steigert den Blutdruck ebenfalls.

  • Herz und Ernährung

    Gesunde Mittelmeerkost fürs Herz

    Wie unterstützt man den Schutz der Herzgesundheit durch vitale Mittelmeerkost?

    15 Millionen Deutsche haben eine Gefäßerkrankung, sechs Millionen sind Diabetiker, 35 Millionen Blutdruckpatienten.“

    Ein Weg zu mehr Gesundheit für diese Betroffenen ist mediterrane Küche. Die Mittelmeerkost zeichnet sich aus durch:

    • viel Obst
    • Salat und Gemüse
    • Brot
    • Pasta, Reis, Kartoffeln
    • Hülsenfrüchte
    • Fisch
    • magere Milchprodukte
    • Olivenöl ersetzt Butter, Sahne und tierische Fette
    • Fleisch kommt selten auf den Tisch

    Mit dieser Kost können Cholesterinwerte um zehn Prozent gesenkt werden. Beachtet werden muss auch immer die Anzahl der sonst vorhandenen Risikofaktoren:

    • Übergewicht
    • Bluthochdruck
    • Cholesterinwerte
    • Diabetes
    • familiäre Veranlagung
    • Kardiologen raten darum zur regelmäßigen Herzvorsorge

    Herzinfarkt- und Schlaganfallpatienten sowie Hochrisikopatienten (Diabetiker und Nierenkranke) benötigen ergänzend eine medikamentöse cholesterinsenkende Therapie, um den vorzeitigen Tod zu vermeiden. Dazu gehören unter anderem Cholesterinsenker, die durch ihre antientzündliche Wirkung einen Gefäßschutz bieten und damit einem (weiteren) Herz- oder Hirninfarkt vorbeugen.

    Ziel ist die Senkung des Gesamtcholesterins auf Werte bis unter 150 mg/dL und des „bösen“ Cholesterins (LDL-Cholesterin) unter 70 mg/dL.“

    Bei erhöhten Cholesterinwerten empfehlen Kardiologen als wesentliche diätetische Einschränkung die Reduktion der Gesamtzufuhr an Fetten und Eigelb. „Auch Bewegung senkt die Herzinfarkt- und Schlaganfallgefahr“.

  • Herz und Reisen

    Tropen – kein Paradies für Bluthochdruckpatienten

    Ferien im Dschungel? Bergsteigen im Hochgebirge? Ein Flug nach Neuseeland? Welche Risiken lauern dort?

    Als ungünstige Reiseziele gelten tropische Länder mit einer Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent. Durch das starke Schwitzen und den extremen Flüssigkeitsverlust besteht die Gefahr einer Blutdruckentgleisung sowie eines Mineralverlustes und damit einer Veränderung der Medikamentenwirkung. Ebenso unzuträglich für die Gesundheit sind stundenlange Sonnenbäder am Strand, da das Aufheizen des Körpers den Blutdruck steigert. Ratsam ist auch das Tragen leichter Baumwollkleidung, um einen Hitzestau zu vermeiden.

    Bluthochdruckpatienten dürfen grundsätzlich mit Passagiermaschinen fliegen. Kardiologen warnen aber vor Kleinflugzeugen ohne Druckkabinen und vor Langstreckenflügen. Da zur Bluthochdrucktherapie Entwässerungsmedikamente gehören, besteht bei langer Unbeweglichkeit die Gefahr einer Beinvenenthrombose oder Lungenembolie. Vorbeugend kann man sich Heparinspritzen zur Blutverdünnung verordnen lassen. Empfohlen wird ein Gangplatz, um während des Fluges für Bewegung zu sorgen. Eine weitere Vorsichtsmaßnahme ist das Mitführen der Medikamente im Handgepäck. Kardiologen raten bei Reisen in andere Zeitzonen zur möglichst raschen Anpassung der Medikamenteneinnahme an die jeweilige Lokalzeit.
    Bei einem Aufenthalt in den Bergen muss man sich langsam akklimatisieren und Wanderungen sorgsam dem Leistungsstand anpassen. Dazu gehören der Verzicht auf Gewaltmärsche und auf Touren mit großer Höhendifferenz. Ein erhöhtes Risiko besteht auch für Bluthochdruckpatienten bei einer Kombination mit einer Herzerkrankung, in Seilbahnen und Schwebebahnen.

    Zu besonderer Vorsicht wird gebeten bei noch nicht ausreichend eingestellten Blutdruckwerten auf. Starke sportliche Anstrengung und Schwimmen sind darum tabu, solange bis die Wirkung der blutdrucksenkenden Medikamente die Blutdruckwerte stabilisiert habe. Ratsam ist auch ein Check durch eine Ultraschalluntersuchung des Herzens, um zu schauen ob der Herzmuskel bereits eine Schädigung hat.

    Für alle Bluthochdruck-Patienten gilt besondere Vorsicht beim Saunabesuch. Die Trockensauna sei geeignet. Auf das Dampfbad muss aber ebenso verzichtet werden wie auf das Tauchbecken. Durch das eiskalte Wasser kann der Blutdruck auf lebensbedrohliche Werte von über 300 mm Hg steigen. Nach Herzinfarkt sind Kaltwassergüsse auf die Brust zu vermeiden.

Aktuelle Gesundheitstipps

Ihr Herz braucht Bewegung!

Alarm fürs Herz! 80 Prozent aller Deutschen über 30 Jahre bewegt sich zu wenig. Die Waldeck Klinik hat ein Herz für Ihre Gesundheit und berät Sie richtig.
„Das Herz braucht lebenslänglich Bewegung, um gesund zu bleiben“, informiert PD Dr. Ranke der Waldeck Klinik Bad Dürrheim.

Seine Tipps:
Regelmäßige Bewegung bis ins hohe Alter
Hervorragend: Spazierengehen und Wandern
Langsamer Trainingsbeginn mit Steigerung
Wichtig: Ausdauer und Regelmäßigkeit
Lieber mehrmals die Woche zehn Minuten Bewegung als ab und zu eine Stunde
Ideal drei- bis fünfmal pro Woche 30 bis 45 Minuten Bewegung
Kontrolle von Atmung und Herzfrequenz (mit einer Pulsuhr).

Pfundig

Ärzte schlagen Alarm. Jeder Zweite ist zu dick. 25 Prozent der Übergewichtigen gelten sogar als fettsüchtig. Falsche Ernährung und Bewegungsmangel gelten als Ursache.

Tipp:
Fett und Kohlehydrate und überhaupt die Nahrungsmenge reduzieren
auf Alkohol und zuckerhaltige Getränke verzichten
regelmäßig bewegen (dreimal 30 Minuten Bewegung)