Inhalte der kardiologischen Rehabilitation
Eingliederung des Patienten in den Rehabilitationsprozess und Verlaufsbeobachtung. Auf der Basis vorhandener Befunde und der rehabilitationsspezifischen Diagnostik wird zu Beginn jeder Rehabilitationsmaßnahme eine medizinische Evaluation mit individueller Risikostratifizierung durchgeführt.
Aus Evaluation und Risikostratifizierung ergeben sich individuelle Therapieziele, die dem Patienten erläutert und mit ihm abgestimmt werden.
Der Rehabilitations- und Therapieplan wird auf der Basis dieser Ziele erstellt. Die individuelle Risikostratifizierung und Therapiegestaltung berücksichtigt die geschlechterspezifischen Risikoprofile und Lebenslagen.
Abhängig vom Verlauf der Rehabilitation und der Erkrankung werden die diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen, ggf. auch die Therapieziele angepasst (Visiten / REHA TEAM Sitzungen).
Am Ende jeder Rehabilitationsmaßnahme findet eine Abschluss-untersuchung und ein beratendes Abschlussgespräch mit dem verantwortlichen Arzt statt, in dem eine konkrete Empfehlung für die Nachsorge gegeben wird (z.B. Teilnahme am ambulanten Herzsport).
Der Rehabilitationsprozess
Die Inhalte des Rehabilitationsprozesses lassen sich vier Bereichen zuordnen,die eng miteinander verknüpft sind:
- Somatischer Bereich
- Edukativer Bereich
- Psychischer Bereich
- Sozialer Bereich
Somatischer Bereich
Der somatische Bereich beinhaltet die leitliniengerechte internistisch-kardiologische Behandlung, Betreuung und Überwachung der Patienten, die körperliche Remobilisierung, das gezielte körperliche Training und die leitliniengerechte Therapie der Risikoerkrankungen.
Somatischer Bereich
- Körperliches Training
- Management bei Fettstoffwechselstörungen
- Management bei arterieller Hypertonie
- Management bei Diabetes mellitus
- Management bei Metabolischem Syndrom (MetS)
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