Details zu den Therapieformen
Übersicht:
1. Inhalation
Sole-Einzel- und Gruppen-Inhalation Sauerstoff-Anwendungen mit und ohne Ionisator Tisch- und Aerosol-Inhalationen mit und ohne Medikamente Überdruck-Inhalationen mit Sole und Medikamenten Ultraschall-Druck-Vibrations-Inhalation (UDV)
2. Hydro-Therapie
Kneipp’sche Güsse Arm- und Fußbad ansteigend Arm- und Fußbad Wechselbad Teil- / Vollguss Teil- / Vollgus-Wechselguss Teil- /Voll-Blitzguss Sole-Bewegungsbad Medizinische Wannenbäder Zusätze medizinische Wannenbäder Luftperlbad Kohlensäurebad Mehrstrahl-düsenmassage
3. Massage
Klassische Massage Bindegewebs-Massage Unterwasser-Massage Lymphdrainage Fußreflexzonen-Massage Komplexe Reflexzonen-Therapie
4. Elektro-Therapie
Reizstrom-Therapie / Hyperämie Niederfrequenz Galvanischer Strom Impulsgalvanisation Diadynamischer Strom Ultra-Reizstrom Iontophorese Mittelfrequenz Interferenz-Strom Ultraschall Impulsbeschallung Dauerbeschallung Hydroelektrische Bäder Stangerbad Vierzellenbad
5. Physio-Therapie
Krankengymnastik Einzeln Wassergymnastik Atemtherapie Wirbelsäulengymnastik Medizinische Trainings-Therapie (MTT) Manuelle Therapie Schlingentisch Beckenbodengymnastik Osteoporose-Gymnastik Senioren-Gymnastik Gesichts-Gymnastik Ergonomie
6. Wärmebehandlung
Wärmebehandlung mit Paraffin / Peloid Sandliege Sandliege mit Licht- / Klang-Therapie Fangoparaffin
7. Kryo-Therapie
Kaltluftbehandlung Kältepackung
8. Helio-Therapie
UVA-/UVB-Bestrahlung Rotlicht-Bestrahlung
9. Terrainkur
Nordic Walking Wanderung Walking Atemgehtraining
Zur Verfügung stehen Einzelinhalationen und Inhalationen im Gemeinschaftsraum. Hierbei steht uns die ortsgebundene Sole zur Verfügung, welche durch Druck legionellenfrei vernebelt wird.
Indikationen: Erkrankungen der Atemwege – sowohl chronisch als auch akut.
Das Anwendungsgerät mit eingebauter Ionisation ist ein microprozessorgesteuertes und variabel einsetzbares Kombinationsgerät. Mit diesem Gerät ist sowohl eine Sauerstofftherapie mit molekularem Sauerstoff, als auch eine Sauerstoff-Ionisationstherapie möglich. Die Negativ-Ionen (pro Kubikzentimeter) sind in Schritten von 1,3 bis 5 Millionen einstellbar.
Wirkung der ionsisierten O2-Inhalationstherapie:
- Regulierung des Serotoninspiegels
- Erhöhung der Cilienbewegung
- bakterizide und fungostatische Wirkung
- stimulierender Effekt auf den Metabolismus der Vitamine C, B1 und B2
- Erhöhung des arteriellen pO2
- Stabilisierung der vegetativen Regulation
- Stimulierung des Knochenwachstums
- Senkung der arteriellen Hypertonie
- Steigerung der Konzentrationsfähigkeit
- Verkürzung der visuellen Reaktionszeit
- Steigerung der Thrombozytenzahl
Anzahl der Geräte: 2 Ionisationsgeräte und 8 Sauerstoffgeräte
Indikationen:
- Kräftigung des Immunsystems
- Asthma bronchiale
- chronische Bronchitis
- Lungenemphysem
- Tinitus (Ohrengeräusche)
- Durchblutungsstörungen
- Erschöpfungszustände
Kontraindikationen:
- Hyperthyreose
- Polyglobulie
- Epilepsie
- frische Apoplexie
- metabolische Alkalose.
Bei dieser Inhalation handelt es sich um die gezielte Einatmung einer meist auf 1,5 % verdünnten Solelösung, wobei als Transportmittel für feste oder flüssige Teilchen ein Gemisch aus Gasen variabler Zusammensetzung, Temperatur und Wasserdampfsättigung dient. Unter Ausnutzung der guten Resorptionsfähigkeit der Schleimhäute können auch sehr rasch die peripheren Atemwege erreicht werden.
Die Vorteile einer lokalen Therapie sind insbesondere rascher Wirkungseintritt bei hoher Lokalkonzentration aber nur geringer Gesamtdosis und deshalb nur geringen bis fehlenden Nebenwirkungen. Die Anwendungsintervalle richten sich nach der Aktivität des Krankheitsprozesses.
Anzahl der Geräte: 8 Tischinhalationsgeräte
Medikamente:
- Mucosolvan (schleimlösend)
- Bepanthen (entzündungshemmend)
- Intal (bei Allergien)
- Cortisonlösung (Prednisolon-acetat, Sultanol, Bepanthen)
- K I (Gemisch aus Intal, Atrovent und Sultanol, erweitert die Bronchien)
Indikationen:
- Asthma bronchiale
- chronische Bronchitis
- Lungenemphysem
- Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)
- Infektionen der Atemwege
Kontraindikationen:
auf die jeweiligen Medikamente bezogen
Mobiles Kompaktgerät zur assistierenden intermittierenden positiven Druckbeatmung und zum Atemtraining. Grundgerät einschließlich Patienten-Schlauchsystem mit einer automatisch arbeitenden Schlauchheizung zur Erzeugung einer Nebeltemperatur von ca. 30° bis 35° C.
Der Patient wird mit einer eingestellten Gasmenge bis zu dem eingestellten Beatmungsdruck automatisch beatmet. Durch Verabreichung der angegebenen Medikamente erzielt der Patient eine Dilatation der Bronchialkaliber und dadurch eine Ablösung festhaftender Schleimplaques von der Bronchialwand.
Mit vermehrter Expektoration des Bronchialsekrets kommt es zur Abnahme der Atemarbeit und zu einer Verbesserung der alveolaren Ventilation die ihrerseits neben dem verbesserten Gasaustausch eine Verbesserung der pulmonalen Durchblutung hervorruft.
Anzahl der Geräte: 4 Überdruckgeräte
Medikamente:
- Cortisonlösung (Prednisolon-acetat, Sultanol, Bepanthen)
- K I (Gemisch aus Intal, Atrovent und Sultanol; erweitert die Bronchien)
Indikationen:
- Asthma bronchiale
- chronische Bronchitis
- Lugenemphysem
Kontraindikation: auf die jeweiligen Medikamente bezogen
Ein Kompaktgerät zur assistierenden intermittierenden positiven Ultraschall-Überdruck-Beatmung. Das Gerät erzeugt Vibrationen. Anschließend wird ein Überdruck in der Nase aufgebaut, der durch kräftiges Schlucken des Patienten ausgeglichen werden muss. Dadurch wird eine Ablösung festhaftender Schleimplaques der Nasennebenhöhlen erreicht.
Anzahl der Geräte: 1 UDV-Gerät
Medikamente:
- Bepanthen (entzündungshemmend)
- Otriven (bei Schnupfen)
Indikationen:
- Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)
- Infektionen der oberen Atemwege
Kontraindikationen:
- Tinitus (Ohrengeräusche)
- Hörsturz
- auf die jeweiligen Medikamente bezogen
Kontraindikationen der Medikamente: Das besondere bei dieser Art von Inhalationen ist, dass es nahezu keine Kontraindikationen gibt. Die Dosierung der Medikamente im Bereich der Atemwege wirkt sich nicht auf den Gesamtorganismus aus. Lediglich bei aktiver Lungentuberculose verbietet sich eine Cortisoninhalation, selbstverständlich auch bei direkter Überempfindlichkeit gegen eines der genannten Inhalationsmedikamente:
- Mucosolvan: Eingeschränkte Nierenfunktion, schwere Lebererkrankungen und bei seltenen Erkrankungen der Bronchien die mit übermäßigen Sekretansammlungen einhergehen (z. B. malignes Ziliensyndrom).
- Bepanthen: Darf nicht bei Patienten mit Überempfindlichkei gegenüber Alkyl-4-hydroxybenzoaten angewendet werden.
- Intal: Die ersten drei Monate der Schwangerschaft, während der Stillzeit, akute Asthmaanfälle.
- Sultanol: Schwere Herzerkrankungen, Arteriosklerose, Hypertonie, Aneurysmen, Überfunktion der Schilddrüse, Erkrankungen des Nebennierenmarks, bei schwer kontrollierbarem Diabetes mellitus, Schwangerschaft und Stillzeit.
- Atrovent: Blasenentleerungsstörung, Schwangerschaft und Stillzeit.
- Otriven: Trockene Entzündung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung, bei Säuglingen und Kleinkindern unter 6 Jahren und bei schweren Herz-Kreislauferkrankungen.
- Cortison: Nierenerkrankungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Kinder unter 6 Jahren, Lungentuberkulose, akute Virusinfektion, Hepatitis, Bluthochdruck und Diabetes mellitus.
Die Kneipp'sche Hydrotherapie ist eine hochdifferenzierte Thermotherapie – eine Behandlung mit Temperaturreizen, bei der Teilanwendungen systematisch und in den verschiedenen Temperaturgraden eingesetzt werden. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass sie die individuelle und augenblickliche Reaktionsfähigkeit des Kranken als Maßstab für die Zeitdauer, Art und Intensität der Anwendungen zugrunde legt.
Außerdem ist die Kneipp'sche Hydrotherapie dadurch gekennzeichnet, daß sie das Prinzip des Trainings und der Übung in den Vordergrund stellt. Sie geht in ihren Anwendungsformen davon aus, dass jede Funktion sich nur durch Training kräftigt und durch Übung in der erreichten Leistungshöhe erhalten lässt.
Die Güsse sind ein wesentlicher Bestandteil der Kneipp'schen Wasseranwendungen und für die ganze Kneipp-Kur charakteristisch. Sie stellen eine Form der Behandlung dar, bei der ein Wasserstrahl auf einen Teil oder nacheinander auf mehrere Teile des Körpers einwirkt.
Lernen Sie die verschiedenen Anwendungen der Kneipp'schen Hydrotherapie auf den Seiten dieses Abschnitts kennen, indem Sie von der Tabelle der Therapieformen aus auf die Felder zu Arm- und Fußbad, Teil- und Vollguss klicken.
Armbad ansteigend Der Patient taucht beide Arme in eine Armbadewanne, die mit 35° bis 37° C warmem Wasser gefüllt ist. Diese Temperatur wird durch Zufließen von heißem Wasser langsam innerhalb von 15 bis 20 Minuten auf 40° bis 45° C gesteigert.
Nach dem Armbad folgt im allgemeinen Bettruhe.
Indikationen: Herz- und Gefäßkrankheiten
Fußbad ansteigend Der Patient taucht seine Beine bis über die Waden in eine Fußwanne, die mit Wasser gefüllt ist, welches eine Anfangstemperatur von 35° bis 37° C hat. Während des Bades gießt man vorsichtig heißes Wasser in die Fußwanne, um die Temperatur innerhalb von 15 bis 20 Minuten auf 40° bis 45° C zu steigern.
Nach dem Baden folgt die Bettruhe.
Indikationen:
- Durchblutungsverbesserung
- kalte Füße
- zur vegetativen Entspannung
- kleine Krampfadern
- Ödeme
Armbad Wechselbad Der Patient taucht beide Arme in eine Armbadewanne, die mit wechselnd warmem und kaltem Wasser befüllt wird.
Indikationen: Durchblutungsverbesserung, Gefäßtraining
Fußbad Wechselbad Der Patient taucht seine Beine bis über die Waden in eine Fußwanne, die mit wechselnd warmem und kaltem Wasser befüllt wird.
Indikationen: Durchblutungsverbesserung, Gefäßtraining
Teilguss Anwendung von fließendem Wasser, das ohne Druck von der Peripherie zum Herzen hin an den Beinen lateral nach oben und medial nach unten führt.
Indikationen:
- Venöse Durchblutungsstörungen
- Förderung der Atmung
- niederer Blutdruck
- Blasenschwäche
- örtliche Entzündungen der Haut.
Vollguss Anwendung von fließendem Wasser ohne Druck. Beim Vollguss wird der ganze Körper nacheinander begossen. Der Vollguss ist nur bei gutem Allgemeinbefinden durchzuführen.
Indikationen:
- Adipositas
- Abhärtung
- Nervenberuhigung nach geistiger Tätigkeit.
- kleine Arteriosklerose
- Herzkreislaufinsuffizienz
Teilwechselguss Anwendung von fließendem Wasser ohne Druck. Ein Wechselguss besteht darin, dass ein warmer oder heißer Guss von einem kalten abgelöst wird.
Der Teilwechselguss wird beim normalen Guss an den Beinen lateral nach oben und medial nach unten durchgeführt.
Indikationen:
- Durchblutungsverbesserung
- Abhärtung
- Gefäßtraining
Vollwechselguss Anders als beim Teilwechselguss wird der ganze Körper nacheinander mit fließendem Wasser ohne Druck begossen. Angefangen mit warmem Wasser, dann mit kaltem.
Der Vollwechselguss sollte nicht ohne ärztliche Verordnung genommen werden.
Indikationen:
- Durchblutungsverbesserung
- Abhärtung
- Gefäßtraining
Blitzguss Der Blitzguss stellt eine besondere Form der Güsse dar, bei denen der Wasserstrahl unter starkem Druck steht.
Teilblitzguss Anwendung von fließendem Wasser mit Druck von etwa 1 bis 3 Atmosphären. Die Mindestentfernung von der Schlauchöffnung bis zum Körper des Patienten soll 3 bis 5 Meter betragen.
Indikationen:
- Kreislauftraining
- Gefäßtrainig
- Straffung der Haut
- Abhärtung
Vollblitzguss Nach dem Verfahren des Teilblitzgusses. Es wird hier jedoch der ganze Körper mit Wasserdruck begossen, was mit ärztlicher Verordnung nicht länger als 3 bis 4 Minuten gemacht werden sollte.
Indikationen:
- Kreislauftraining
- Gefäßtraining
- Straffung der Haut
- Abhärtung
Eine weitere ausgereifte Behandlungsform ist die Hydrotherapie im Sole-Mineral-Bewegungsbad des Waldeck mit 32° C warmem Wasser. Auch hier steht uns die ortseigene dreiprozentige Sole zur Verfügung.
Gezielte, kontrollierte und individuell dosierte Übungsbehandlungen im Bewegungsbad im warmen Wasser mit einer Temperatur von 32° C.
Dauer der Behandlung max. 20 Minuten
Es werden sowohl Einzel- als auch Gruppenbehandlungen im Bewegungsbad durchgeführt. Bei den Bewegungsbädern wird der Auftrieb des Wassers benutzt, um durch Minderung des Eigengewichtes des Körpers die Bewegungen zu erleichtern.
Diese Übungen dienen dazu, die Muskulatur zu kräftigen oder Bewegungseinschränkungen zu verbessern. Das warme Wasser lockert und entspannt.
Indikationen:
- orthopädische Erkrankungen
- traumatologische Erkrankungen
- rheumatische Erkrankungen
- neurologische Erkrankungen
- chronische Atemwegserkrankungen
- psychische Störungen
Kontraindikationen:
- akute Herzerkrankungen
- Fieber
- schwere Herzinsuffienz
- Asthma-Anfall
Bei der Anwendung medizinischer Wannenbäder steht die ortsgebundene Sole in einer Konzentration von 1,5 bis 20 Vol. % im Vordergrund, da diese das Immunsystem nachweisbar positiv beeinflusst.
Außerdem finden verschiedene Arzneimittel Anwendung als registrierte Zusätze mit entzündungshemmender, antirheumatischer, durchblutungsfördernder und neurovegetativer Stabilisierung. Die Zusätze und deren Indikationen sind im Anschluss auf weiteren Seiten dargestellt (gehen Sie zurück zur Tabelle der Therapieformen und klicken Sie auf den entsprechenden Felder).
Die warmen Bäder werden außer zu Reinigungszwecken meist nur mit bestimmten Zusätzen gegeben und stellen einen mittelstarken Reiz für den Organismus dar. Eine übliche Badewanne fasst etwa 200 bis 300 Liter Wasser. Die Temperatur beträgt 36° bis 38° C, die Dauer des Bades beträgt ungefähr 10 bis 20 Minuten.
Nach dem Bad soll der Patient ca. 20 Minuten ausruhen.
Indikationen:
- Stoffwechselkrankheiten
- Rheumatische Erkrankungen
- Frauenkrankheiten
- Hautkrankheiten
- Erkrankungen der Atemwege
- Schlafstörungen
- nervöse Störungen
- Kreislaufstörungen
- periphere Durchblutungsstörungen
Kontraindikationen:
- Herz-Kreislaufinsuffizienz
- nach einem Herzinfarkt (bis zu 3 Monaten)
- Leberzirrhose
- Thrombophlebitis im entzündlichen Stadium
- Emboliegefahr
Übersicht über die im Waldeck angebotenen medizinischen Wannenbäder und Zusätze:
| Badeform |
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Mittel |
Indikationen |
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| Baldrianbäder |
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Zusatz von Baldrian-Extrakten |
- nervöse Erregbarkeit
- Schlafstörungen
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| Eichenrindenbäder |
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Zusatz von Eichenrinden-Extrakten |
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- vegetatives Nervensystem
- neurologische Erkrankungen
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| Erkältungsbäder |
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Zusatz von Arzneimitteln für die Atemwege |
- leichte Atembeschwerden
- Erkältungskrankheiten
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| Fichtennadelbäder |
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Zusatz von Fichtennadeln-Extrakten |
- nervöse Störungen
- Schlafstörungen
- Erschöpfungszustände
- Erkrankungen der Atemwege
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| Heublumenbäder |
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Zusatz von Heublumen-Extrakten |
- Stoffwechselstörungen
- Rheuma
- Nervenentzündungen
- Nervenschmerz
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| Kamillebäder |
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Zusatz von Kamille-Extrakten |
- eitrige Entzündungen
- Krämpfe
- gynäkologische Erkrankungen
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| Melissebäder |
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Zusatz von Melisse-Extrakten |
- Schlafstörungen
- nervöse Erregbarkeit
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| Moorbäder |
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Zusatz von aufbereitetem Moor |
- rheumatische Erkrankungen des Bewegungsapparates
- Frauenleiden
- periphere Durchblutungsstörungen
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| Badeform |
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Mittel |
Indikationen |
| Ölbäder |
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Zusatz von aufbereiteten Ölen |
- Hauterkrankungen
- Psoriasis
- Neurodermitis
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| Rheumabäder |
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Zusatz von Arzneimitteln zur Behandlung von Gelenken, Heublumen-Extrakte |
- rheumatischen Erkrankungen
- Ischiassyndrom
- Arthritis
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| Rosmarinbäder |
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Zusatz von Rosmarin-Extrakten |
- Kreislaufstörungen
- besonders schlechte Hautdurchblutung
- Muskelrheumatismus
- Blutunterdruck
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| Rosskastanienbäder |
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Zusatz von Rosskastanien-Extrakten |
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- neurologische Erkrankungen
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| Schwefelbäder |
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Zusatz von schwefelhaltigen Bademitteln |
- rheumatischen Erkrankungen
- Stoffwechselkrankheiten
- Hautkrankheiten
- Lähmungen
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| Solebäder |
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ortsgebundene 1,5 bis 20 Vol. % Sole |
- Stoffwechselkrankheiten
- Neurodermitis
- rheumatischen Erkrankungen
- Frauenkrankheiten
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| Weizenkleiebäder |
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Zusatz von Weizenkleie-Extrakten |
- Hauterkrankungen
- Psoriasis
- Neurodermitis
- vegetatives Nervensystem
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Beim Luftperlbad strömt komprimierte Luft über einen Verteilerrost in das Wasser.
Zu den sonstigen physikalischen Wirkungen des Wassers kommen die für diese Bäder spezifischen Luftbläschen hinzu, so dass sie im Sinne einer leichten Massage wirken (Mikromassage).
Die Temperatur der Bäder liegt bei 35 bis 40° C.
Dauer: 15 bis 20 min.
Indikationen:
- Vegetative Fehlregulation
- allgemein nervöse Zustände
- Schlafstörungen
Kontraindikationen:
Bei starker Erschöpfung und ausgesprochenen Kreislaufstörungen.
Durch Zustrom des CO2- Gases über einen Dampfanschluss und genauer Kontrolle der erforderlichen Gasmenge kommt es zur Resorption des CO2-Gases durch die Haut.
Dadurch entsteht ohne Einwirkung eines Wasserdruckes eine gleichsam schonende und wirksame Hyperämie und Entlastung der Herztätigkeit.
Die CO2-Bäder kommen bei Herz- und Kreislaufstörungen in Frage.
Indikationen:
- Funktionelle, arterielle Durchblutungsstörungen
- funktionelle Störungen im vegetativen Nervensystem
- Hypertonie
- allgemeine Nervosität
Kontraindikationen:
- Akute Herzerkrankungen
- schwere Herzinsuffizienz
- Hypertonie
Spezielle Massagetherapie als kombiniertes Verfahren, unterstützt vom entspannenden Effekt der Wassertemperatur und von der Auftriebskraft des Wassers zu verbesserter Rückstromförderung und Mehrdurchblutung sowie Detonisierung verspannter Muskulatur.
Dauer: 15 bis20 min.
Dabei sitzt bzw. liegt der Patient in einer Badewanne mit warmem Wasser mit einer Temperatur von ca. 37° C. Die Badewanne verfügt über mehr als 128 Stahldüsen, die man für spezielle Körperteile oder den ganzen Körper anwenden kann.
Muskelteil- oder Ganzmassage mit der therapeutischen Zielsetzung, die Funktionen der Haut, Unterhaut, Muskeln, Bindegewebe, Nerven, Blut- und Lymphgefäße sowie der inneren Organe direkt auf neurophysiologischem Weg zu beeinflussen.
Manuelle mechanische Anwendung der Massagegriffe:
- Streichungen
- Knetungen
- Friktionen
- Klopfungen
- Vibrationen
- ebenso deren Kombination und Variationen
Je nach Indikation und Grifftechnik entsteht
- hyperämisierende
- tonisierende
- detonisierende
- entstauende oder
- schmerzlindernde
Wirkung. Die klassische Massage wird vorzugsweise eingesetzt bei
- Myogelosen / Hartspann
- DBS
- Beschwerden im Stütz- und Bewegungsapparat
Spezielle Massagetechnik nach E. Dicke oder Teirich-Leube, die bevorzugt bei
- inneren Erkrankungen
- Stoffwechselerkrankungen
- Erkrankungen des vegetativen Nervensystems
eingesetzt wird. Behandlung mit besonderen, gezielt über nervös-reflektorische bzw. neurophysiologische Wege einwirkende Massagegriffe zur Beeinflussung funktioneller Störungen
- innerer Organe
- peripherer Durchblutungsstörungen
- vegetativer Dysregulation
- hypertonischer Muskulatur
durch segmentale Regulationsmechanismen über Haut-, Bindegewebs- und Muskelzonen.
Wird bevorzugt bei Mygelosen und Hartspann und Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates eingesetzt.
Spezielle Massagetherapie als kombiniertes Verfahren, unterstützt vom entspannenden Effekt der Wassertemperatur und von der Antriebskraft des Wassers zur verbesserten Rückstromförderung und Mehrdurchblutung sowie Detonisierung verspannter Muskulatur durch variabel einstellbaren Druckstrahl (von 0,1 bis 4 atü).
Durch die differenzierte Behandlung am entspannten Gewebe durch variable Druckstrahländerungen werden in Kombination mit dem warmen Wasser
- hyperämisierende
- stoffwechsel- und trophik-steigernde
- fückstromfördernde
- detonisierende, kontrakturlösende und schmerzlindernde Wirkungen erzeugt.
Zusätzliche Wirkmechanismen entstehen durch Verwendung von
- Wirbeldüsen-
- Vibrations- bzw. Rotationsdüsen
- Froschmauldüsen
- Regendüsen nach Haff
- sog. Hitzeduschen
Zur Durchführung dieser Leistung ist eine Spezialwanne mit einem Fassungsvermögen von 600 Litern und mehr und einer Aggregatleistung von mindestens 100 l/min mit Druck- und Temperaturmesseinrichtung und verschiedene Düsen erforderlich.
Nacken- und Kopfstützen sowie seitliche Griffe zur entspannten Lagerung des Patienten sind erforderlich.
Die Manuelle Lymphdrainage ist eine spezielle Massagetechnik nach Dr. Vodder mit – je nach Indikationsstellung – Bewegungs- und Atemtherapie und Kompressionsbandagierung.
In systematischer Anordnung und rhythmischer Folge sowie pumpender Druckänderungen werden
- Drehgriffe
- Schöpfgriffe
- Pumpgriffe
- stehende Kreis- und Spezialgriffe
angewendet zur Abflussförderung der interstitiellen Flüssigkeit über das Lymph- und Venen-Gefäßsystem sowie über die Gewebespalten mit dem Ziel
- einer Entödematisierung
- der Beeinflussung des Flüssigkeitshaushaltes der Gewebe
- der Anregung der Lymphmotorik
- der vegetativen Beeinflussung durch vermehrten Parasympathikotonus
- der Förderung immunologischer Vorgänge
Neben unterschiedlichsten Schweregraden sekundärer und primärer Lymphödeme zählen Ödeme an den Extremitäten zu den hauptsächlichsten Indikationen. Insbesondere
- Armlymphödem nach Mammakarzinomen-Operationen
- Behandlung der Sudeckschen Dystrophie
- Erkrankungen des varikösen Symptomenkomplexes mit Lymphabfluss-Störungen
- posttraumatische und postoperative Schwellungszustände
- rheumatisch und degenerativ bedingte Stauungen
- andere mechanisch, organisch oder funktionell bedingte Ödeme
zählen zum Indikationsspektrum dieser Leistung.
Die Fußreflexzonentherapie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode. Die Begründerin der modernen FRZ-Therapie ist Eunice Ingham. Die Behandlung im Waldeck basiert auf ihrer Lehre.
Die FRZ ist eine Behandlungsmethode, die auf den gesamten Organismus – Körper und Seele – entspannend, stabilisierend, anregend und kräftigend wirkt.
Sie basiert auf den Verbindungen bestimmter Körperbereiche zu genau umschriebenen Zonen an Füßen und Händen (den "Reflexzonen"), die den Gesundheitszustand des Organismus wiederspiegeln.
Mit bestimmten Grifftechniken können Stress abgebaut, Schmerzen und Krankheiten gelindert werden.
Diese Therapie wurde von Dr. Jost Thomas entwickelt und setzt sich aus Reflexzonentherapie, reflektorischer Bewegung, reflektorischer Elektrotherapie und Cryo-Therapie zusammen.
Die komplexe Reflexzonentherapie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode. Behandelt wird der gesamte Körper, speziell nach Krankheitsbild, über Reflexzonen auf cuti-vizeraler Reflexbogen.
Die differenzierten Techniken dieser Methode sind am individuellen Gewebebefund orientiert und erzielen insbesondere mit Variationen der Friktion oder Reizgrifftechnik auf nervös-reflektorischem bzw. neurologischem Wege lokale Fern- und Allgemeineinwirkungen.
Anwendung insbesondere zur
- gezielten Beeinflussung funktioneller Fehlsteuerungen innerer Organe
- peripherer Durchblutungsstörungen
- vegetativer Dysregulationen
- hypotoner und allgemein gestörter Muskulatur
Reizstrom-Therapie Die Reizstrom-Therapie ist die Anwendung von Strom in abgeschwächter Form (gemessen in ma/A).
Wir unterscheiden folgende Stromformen in ihrer Wirkung:
Niederfrequenz-Ströme mit 0 bis 1000 Hz Mittelfrequenz-Ströme mit 1000 Hz bis 300 kHz Hochfrequenz- Ströme mit über 300 kHz
Eine wesentliche Zielsetzung der Reizstrom-Therapie ist die Durchblutungsförderung.
Hyperämie (Durchblutungsförderung)
Die Mehrdurchblutung erkennt man an einer sichtbaren Hautrötung unter den Elektroden. Nach Abklingen dieses Erythems bleibt noch für Stunden bzw. Tage eine erhöhte Reizbarkeit der Blutgefäße bestehen, die sich in einer schnelleren und stärkeren Beantwortung thermischer und mechanischer Reize äußert.
Diese Hyperämie erstreckt sich aber nicht nur auf die Körperoberfläche, sondern erfasst das gesamte durchströmte Gewebe, der elektrischen Leitfähigkeit entsprechend.
Für diesen Effekt bieten sich mehrere Erklärungen an, z.B. eine Beeinflussung der vasomotorischen Nerven (Herabsetzung des Sympathicotonus, Überlagerung des Sympathicus) oder die Freisetzung gefäßaktiver Substanzen.
Durch den vergrößerten Blutstrom werden dem Gewebe mehr Nährstoffe, Abwehrstoffe und Sauerstoff angeboten. Ebenso wird der Abtransport von Schlackenstoffen und Schadstoffen gefördert.
Durch die Gefäßerweiterung kommt es zur Vergrößerung der Austauschfläche und zur Steigerung der Gefäßdurchlässigkeit.
Die Hyperämie bewirkt also eine
- Stoffwechselsteigerung
- Resorptionssteigerung
- Verbesserung antiphlogistischer sowie bakterizider Eigenschaften.
Daraus ergibt sich eine schnellere Regeneration des Gewebes. Da die Durchblutung dem Tätigkeitszustand des Gewebes (Organes) angepasst ist, kommt es durch die vom Strom ausgelösten Muskelaktionen zusätzlich zur Mehrdurchblutung (Verknüpfung von Muskelaktionen und Hyperämie).
Indikationen:
Ihren vielfältigen Wirkungen entsprechend haben die Reizströme einen großen Abwendungsbereich. Sie können überall dort eingesetzt werden, wo eine
- Analgesie
- Hyperämie
- Muskelaktion usw.
erwünscht ist.
Es ist zweckmäßig den Indikationsbereich nicht nach Wirkung, sondern nach Krankheitsgruppen zu unterteilen:
- Erkrankungen des Bewegungsapparates
(Muskeln, Sehnen, Knochen, Gelenke, Kapseln, Bänder):
- traumatisch: Distorsionen, Kontusionen, Zustände nach Luxationen und Frakturen, Muskelrisse, Muskelzerrungen
- degenerativ: Arthrosen, Chondrosen, Osteochondrosen usw.
- sonstige: Periarthritis humeroscapularis, Lumbago, Sehnenscheidenentzündung, Epicondylitis, Muskelrheumatismus, Sudeck, Muskelatrophien
- organische: Artevioselevose, Endangitis obliterans, Varicosis, Zustände nach Verbrennungen und Erfrierungen
- funktionell: Morbus Raynaund, Acrozyanose, Migräne
- Erkrankungen des Nervensystems:
- organische: Artevioselevose, Endangitis obliterans, Variocosis, Zustände nach Verbrennungen und Erfrierungen
- schlaffe Lähmung (Facialisparese, Peroneuslähmung usw.)
- spastische Lähmung (!)
- sensibel: Algien (Ischialgie, Trigeminusneuralgie, Occipitalisneuralgie, Herpes zoster usw.)
- Funktionsstörungen Innerer Organe:
- Vegetative Dysregulosen
- Obstipation
- Gallenwegdyskinesien usw.
Kontraindikationen:
- metallische Fremdkörper im durchströmten Bereich
(Endoprothesen, chirurgische Versorgungen, Spirale)
- Ausnahme: Wechselstrom, Herzschrittmacher
- Veränderungen der Haut wie
- Ekzeme - Entzündungen der Haut - Entzündungen der Unterhaut und Hautanhangsgebilde - Varikös und atrophisch veränderte Haut - Hautdefekte z.B. nach Traumen und Ulceration - Frisch überhäutete Narben
- Maligne Tumoren
- fortgeschrittene Arteriosclerose
- spastische Lähmungen
- Ausnahme: Galvanisation "beruhigend"
- Kreislaufdekompensation – vor allem bei den hydroelektrischen Bädern
- individuelle Unverträglichkeit
Dieser Strom ist in seiner Richtung und Intensität konstant.
Galvanischer Strom = konstanter Gleichstrom
Der Strom wurde zu Ehren des italienischen Arztes Galvani (1737-1798) so benannt.
Gerät: Physiomed VAC 32
Besonderheiten: Aus dem Wirkungskomplex, der durch die Galvanisation zustande kommt, treten besonders stark Hyperämie und Iontophorese hervor.
Zur Hyperämie: Eine wirksame Mehrdurchblutung kann nur durch eine Flächenbehandlung – also nicht punktförmig – erreicht werden. Es kommen hierbei die größten Plattenelektroden zur Anwendung.
Bemerkungen: Da es aus anatomischen und technischen Gründen oft schwierig ist, die großen Elektroden gleichmäßig (Druck, Auflagefläche) anzulegen, nimmt man gerne das Wasserbad als "ideale Elektrode". Diese hydroelektrischen Bäder (Stangerbad, Mehrzellenbäder) sind demnach eine Kombination aus Reizstromtherapie und Wassertherapie.
Zur Iontophorese: Die "Ionenwanderung" ist beim galvanischen Strom aufgrund seiner konstanten Intensität stärker als bei allen anderen Gleichströmen. Deshalb wird diese Stromform bevorzugt zur Iontophorese eingesetzt. (näheres siehe Krankheitsbilder).
Bemerkungen: Da die Säuren- und Laugenbildung direkt mit der Ionenwanderung zusammenhängt, ist die Verätzungsgefahr durch den galvanischen Strom am größten.
Anelektro-Tonus und Katelektro-Tonus des galvanischen Stroms nutzt man bei der Vorbehandlung spastischer und schlaffer Lähmungen.
Muskelgymnastik kann mit dem konstanten Gleichstrom nicht durchgeführt werden, da wegen des einschleichenden Effektes zu hohe – schon schmerzhafte – Stromstärken benötigt werden. Die dabei auftretende Muskeldauerkontraktion nennt man Galvanotetanus.
Indikationen:
Aufgrund seiner speziellen Wirkungsweise verwendet man den galvanischen Strom bevorzugt zur Behandlung folgender Krankheitsbilder:
- Durchblutungsstörungen
- Erkrankungen des rheumatischen Formkreises (Stangerbäder!)
- Vorbehandlung spastischer und schlaffer Lähmungen zu Iontophorese
Achtung!
- möglichst großflächig applizieren
- starke Verätzungsgefahr
- keine Muskelgymnastik möglich
Dieser Strom ist in seiner Richtung und Intensität konstant.
Impulsgalvanisation = unterbrochener Gleichstrom
Der Strom wurde zu Ehren des italienischen Arztes Galvani (1737-1798) so benannt.
Gerät: Physiomed VAC 32
Besonderheiten: Aus dem Wirkungskomplex, der durch die Galvanisation zustande kommt, treten besonders stark Hyperämie und Iontophorese hervor.
Zur Hyperämie: Eine wirksame Mehrdurchblutung kann nur durch eine Flächenbehandlung – also nicht punktförmig – erreicht werden. Es kommen hierbei die größten Plattenelektroden zur Anwendung.
Bemerkungen: Da es aus anatomischen und technischen Gründen oft schwierig ist, die großen Elektroden gleichmäßig (Druck, Auflagefläche) anzulegen, nimmt man gerne das Wasserbad als "ideale Elektrode". Diese hydroelektrischen Bäder (Stangerbad, Mehrzellenbäder) sind demnach eine Kombination aus Reizstromtherapie und Wassertherapie.
Zur Iontophorese: Die "Ionenwanderung" ist beim galvanischen Strom aufgrund seiner konstanten Intensität stärker als bei allen anderen Gleichströmen. Deshalb wird diese Stromform bevorzugt zur Iontophorese eingesetzt. (näheres siehe Krankheitsbilder).
Bemerkungen: Da die Säuren- und Laugenbildung direkt mit der Ionenwanderung zusammenhängt, ist die Verätzungsgefahr durch den galvanischen Strom am größten.
Anelektro-Tonus und Katelektro-Tonus des galvanischen Stroms nutzt man bei der Vorbehandlung spastischer und schlaffer Lähmungen.
Muskelgymnastik kann mit dem konstanten Gleichstrom nicht durchgeführt werden, da wegen des einschleichenden Effektes zu hohe – schon schmerzhafte – Stromstärken benötigt werden. Die dabei auftretende Muskeldauerkontraktion nennt man Galvanotetanus.
Indikationen:
Aufgrund seiner speziellen Wirkungsweise verwendet man den galvanischen Strom bevorzugt zur Behandlung folgender Krankheitsbilder:
- Durchblutungsstörungen
- Erkrankungen des rheumatischen Formkreises (Stangerbäder!)
- Vorbehandlung spastischer und schlaffer Lähmungen zu Iontophorese
Achtung!
- möglichst großflächig applizieren
- starke Verätzungsgefahr
- keine Muskelgymnastik möglich
Im Gegensatz zum galvanischen Strom ist die Intensität der diadynamischen Stromformen nicht konstant, sondern pulsiert halbwellenförmig, je nach Stromqualität, im festgelegten Rhythmus.
Diadynamischer Strom = pulsierender Gleichstrom
Nach dem Entdecker, einem französischen Zahnarzt, werden diese Ströme auch Bernard’sche Stromformen genannt.
Besonderheiten: Aus dem Wirkungskomplex, der durch die Therapie mit diadynamischen Strömen zustande kommt, treten besonders stark Hyperämie und Analgesie hervor.
Der Überlagerungseffekt (gate control) soll hierbei eine große Rolle spielen.
Wie bei den diadynamischen Strömen ist auch bei diesem Strom die Intensität nicht konstant. Der nach seinem Erfinder benannte Strom hat folgende Merkmale:
Besonderheiten: Die Wirkungen des Träbert-Stromes entsprechen denen der diadynamischen Ströme. Die eigenartige Wirkung auf die Muskulatur ("brodelnde" Muskelaktionen) wird auch als Reizstrom-Massage bezeichnet. Wenngleich sich auch die Wirkungen des Ultra-Reizstromes von denen der diadynamischen Stromformen nur geringfügig unterscheiden, bevorzugt man den Ultra-Reizstrom bei Erkrankungen, die mit Störungen der Muskulatur einhergehen.
Indikationen:
- degenerative Prozesse an der Wirbelsäule
- degenerative Prozesse an den Gelenken der Extremitäten
- rheumatischer Formenkreis
- Zustände nach Traumen und Operationen
Die Iontophorese nützt man zum Einbringen von Medikamenten durch die intakte Haut in den Körper.
Medikamente, deren Wirkstoffe überwiegend aus positiven Ionen (Kationen) bestehen, werden vom positiven Pol, also der Anode, eingebracht.
Medikamente, deren Wirkstoffe überwiegend aus negativen Ionen (Anionen) bestehen, werden vom negativen Pol (Kathode) eingebracht.
Da beim Wechselstrom der ständige Polwechsel die iontophoretische Wirkung aufhebt, kann man zur lontophorese nur Gleichströme verwenden. Man sollte nicht vergessen, dass bei der Iontophorese nicht nur das Medikament, sondern auch der elektrische Strom mit seinem Wirkungskomplex zum Tragen kommt.
Durch die gleichzeitige Anwendung von bestimmten Medikamenten und Reizstrom kommt das Medikament durch die Transportwirkung der elektrischen Spannung besser durch die Haut, wodurch seine Verstärkung bewirkt wird.
Behandlungsablauf einer Iontophorese:
- Reinigen der betreffenden Hautregion und eventuell Mehrdurchblutung derselben Stelle fördern
- Salbe auftragen (Menge siehe Beipackzettel)
- Salbe mit Schwamm verteilen
- zum Schutz des Schwammes nassen dünnen Stoff oder Filterpapier auflegen
- bei Medikamenten in wässriger Lösung geeignetes Material verwenden (Schwämme, Stoff, Filterpapier, Löschpapier)
- Elektroden an der entsprechenden Stelle fixieren
- Polung der aktiven (differenten) Elektrode gleich der Polarität des wirksamen Anteils des Medikaments
- Regulierung der Intensität (einschleichend)
- bei einigen Medikamenten wird nach der Hälfte der Zeit umgepolt
- nach Ablauf der Behandlung mit der Intensität ausleiten
Stromform: Die stärkste iontophoretische Wirkung hat der galvanische Strom. Bei den Interfrequenz-Stromgeräten ist die Taste "Impuls" zu drücken (pulsierender Gleichstrom).
Stromstärke: Im Bereich zwischen sensibel schwellig und Toleranzgrenze. Bei den ersten Behandlungen weniger Intensität einstellen, dann langsam steigern.
Behandlungsdauer: Bei der ersten Behandlung (Testbehandlung) ca. 3 bis 5 min., dann der Reaktion entsprechend steigern.
Interferenz-Strom und AMF sind Wechselströme von ca. 4000 Hz (mittelfrequente Reizströme).
Interferenz: Überlagerung von zwei oder mehreren Wellen
Vorteile der Interferenz-Ströme gegenüber anderen Reizströmen:
- geringeres Stromempfinden
- große Tiefenwirkung
- Als mittelfrequenter Wechselstrom überwindet der Interferenz-Strom und AMF-Strom den Hautwiderstand leichter als niederfrequente Gleichströme, wodurch die sensible Belästigung des Patienten geringer wird und eine Tiefenwirkung erreicht wird.
- Einfache Elektroden-Anlage. Da die Reizung im Gegensatz zur Niederfrequenz-Therapie von beiden Polen ausgeht und unter beiden Polen gleich stark ist, ist eine Berücksichtigung der Polung bei der Elektroden-Anlage nicht notwendig.
- Keine Verätzungsgefahr. Da der Interferenz-Strom ein Wechselstrom ist, entfällt durch den ständigen Polwechsel die bei den Gleichströmen auftretende Säuren-Laugen-Bildung im Gewebe. Dieser Umstand macht die Therapie nicht nur sicher, sondern ermöglicht auch die Behandlung von Patienten mit chirurgischer Versorgung (Nägel, Platten und Endoprothesen).
- Kein unangenehmes Stromgefühl. Die mittelfrequente Stromform und eine besondere Schaltung im Gerät ermöglichen es, während der Therapie die Elektroden umzusetzen, ohne dass die Intensität vorher auf Null zurückgedreht werden muss. Ebenso erhält der Patient bei plötzlicher Stromunterbrechung, z.B. bei Herunterfallen der Elektroden oder Herausziehen eines Kabels keinen Stromschlag.
Wird der mittelfrequente Wechselstrom mit gleichbleibender Amplitude verabreicht, so tritt durch diese konstante Dauerreizung die Gefahr der Gewöhnung des Nervensystems auf, was zu einer Verminderung der Reizwirkung des Stroms führen kann.
Durch Unterbrechung des Dauerreizes wird dieser Effekt vermindert. Diese Unterbrechung erreicht man durch Modulation der Amplitude. Daher schwankt die Spitzenstromstärke zwischen Maximalwert und Null.
Durch das An- und Abschwellen der Stromstärke reagiert der Körper vorwiegend im Rhythmus dieser Amplitudenmodulation. Somit wird die Häufigkeit der Amplitudenmodulation pro Sekunde (Schwellfrequenz) quasi zur Reizfrequenz des MF-Stromes.
Damit eine individuelle auf das Krankheitsbild abgestimmte Therapie möglich ist, kann der Therapeut verschiedene Reizfrequenzen am Interferenzstromgerät einstellen.
- Konstante Frequenzen: Hier wird unter der Bezeichnung Selektiv- oder Festfrequenz eine bestimmte feste Frequenz zwischen 0 und 100 Hz eingestellt, die sich während der Therapie nicht mehr verändert.
- Rhythmische Frequenz: Bei dieser Einstellung verändert sich die Reizfrequenz fortlaufend innerhalb des gewählten Bereiches. Bei der Einstellung des Programms von 0 bis 10 Hz ändert sich die Reizfrequenz kontinuierlich von 0 Hz über 1, 2, 3 ... bis 10 Hz und wieder zurück über 9, 8, 7 ... bis 0 Hz.
Die Wahl der Frequenz hängt vom Krankheitsbild ab!
Eichen: Damit die gewählte Frequenz mit der vom Gerät erzeugten Frequenz übereinstimmt, ist es erforderlich, einen Ausgleich durchzuführen (nicht bei allen Geräten erforderlich).
Vorgang des Eichens: Frequenz auf Null stellen und den Eichregler langsam nach links oder rechts drehen bis entweder das Flackern der Eichlampe in ein konstantes Leuchten übergeht oder auf der Oszilloskopröhre das Bild für die Frequenz Null sichtbar wird.
Das Prinzip der Interferenz: Beim Interferenz-Strom wird die für die Reizkraft wichtige Amplitudenmodulation nicht im Gerät, sondern erst im Körper des Patienten erzeugt. Dies geschieht durch die Abwendung von zwei mittelfrequenten Wechselströmen mit konstanter Amplitude.
Sie werden so appliziert, dass sie sich im Therapiebereich überschneiden, wobei die Überlagerung von Stromkreis 1 und Stromkreis 2 den amplitudenmodulierten Interferenz-Strom hervorbringt.
Vorteil des Interferenzstroms: In der Haut wirken unmodulierte, somit nur reizschwache Mittelfrequenz-Ströme, während der reizstarke modulierte Interferenz-Strom mit verstärkter Intensität erst im Körper wirksam wird.
Definition: Interferenz ist eine Überlagerungserscheinung, die beim Zusammentreffen mehrerer Wellenzüge auftritt.
Die durch Interferenz erreichte Amplitudenmodulation ist im Überlagerungsgebiet der beiden Stromkreise nicht an allen Stellen gleich. Es gibt Bereiche, in denen die Amplitudenmodulation gering ist oder gar nicht zustande kommt.
Wirkung des Interferenzstroms:
- Hyperämie: Stoffwechsel- und Resorptionssteigerung, Steigerung der antiphlogistischen und bakteriziden Eigenschaften des durchströmten Gewebes
- Analgesie: teilweise auf die Hyperämie mit ihren Folgen, aber auch auf den Reizüberlagerungseffekt (gate-control-effect) zurückzuführen
- Beeinflussung der Muskulatur: entweder im Sinne einer Detonisierung verspannter Muskulatur oder Stimulation des Muskeltonus, wobei Kontraktionen im erwünschten Rhythmus und genau dosierbarer Stärke erzeugt werden können
- Beeinflussung innerer Organe: bei entsprechender Elektrodentechnik durch die direkte Stimulation des betreffenden Organes oder über den cuti-visceralen Reflexbogen
- (Beeinflussung des ZNS: z.B. Durchströhmung des Gehirns)
Indikationen für Interferenz:
- Erkrankungen des Bewegungsapparates (Muskulatur, Knochen, Gelenke, Sehnen, Bänder)
- traumatisch bedingt: Distorsionen (Verstauchungen), Kontusionen (Quetschungen), Zustände nach Frakturen, Luxationen und Muskelzerrungen (-risse und -faserrisse), Bänder- und Sehnenrisse
- degenerative Veränderungen: (Arthritis), Arthrose, Periarthritis humeroscapularis (schmerzhafte Schulter), Chondrosen und Ostiochondrosen der Wirbelsäule, Myalgien, Lumbago, Torticollis (Schiefhals), Muskelatrophien, Epicondylitis (Tennisarm, Überbeanspruchung der Gelenke)
- funktioneller Art: Morbus Raynaud, Acrozyanose, Migräne
- organisch bedingt: Arteriosklerose, Endangiitis obliterans, Varicosis, Zustände nach Erfrierungen und Verbrennungen
- Erkrankungen innerer Organe: Obstipation oder bei funktionellen Störungen innerer Organe
- Störungen oder Erkrankungen des Nervensystems:
- faradisierbare Lähmung
- Neuralgien sowie Ischias, Trigemiusneuralgie, Brachialgie
- Neuritis (Nervenentzündung)
- Radikulitis (Entzündung der Spinalnervenwurzeln)
- Herpes zoster (Gürtelrose)
Kontraindikationen:
- bei Herzerkrankungen oder Patienten mit Herzschrittmachern
- offene Wunden
- Schwangerschaft
- Hauterkrankungen
- Tumore, Krebserkrankungen usw.
- spastische Lähmung
- hochentzündliche oder fieberhafte Erkrankungen
Wichtige Applikationsmöglichkeiten:
- Direkte Schmerzpunkt-Applikation: Kathode auf Schmerzpunkt, Anode ca. 3 cm daneben im Verlauf des Muskels, DF Vorbehandlung – CP
- Nervenstamm-Applikation: Längendurchflutung der peripheren Nerven, Anode proximal – Kathode distal, 2 oder 4 Elektroden am Nervengeflecht
- Paravertebrale Applikation: Längs der Wirbelsäule Anode proximal – Kathode distal, quer der Wirbelsäule Kathode auf die Schmerzstelle
- Gefäßstrom-Applikation (Vasotopische Applikation): nur Längsdurchfluchtung, Anode proximal – Kathode distal
- Muskelreiz-Behandlung: Kathode auf den Muskelreizpunkt (Muskelbauch), Anode ca. 3 cm daneben im Verlauf des Muskels
- Transregionale Applikation: bei Behandlung größerer Gelenke
Die Therapie mit hochfrequenten Strömen setzt Dezimeterwellen, Mikrowellen und Kurzwellen ein. Die Mikrowellen-Behandlung ist Bestandteil des medizinischen Angebots im Waldeck.
Durch Geräte mit Hochfrequenz wird die Wärmewirkung des Stromes zur Erzeugung einer Hyperämie in Zellgeweben genutzt. Vorteilhaft ist die gleichmäßige Energieverteilung. Dies hat eine gute Wirkung auf den Kreislauf. Es werden auch schmerzlindernde Eigenschaft genutzt. Weitere Wirkungen sind Muskelrelaxation und Stoffwechselsteigerung.
Dauer: 15 min.
Kontraindikation:
- Krankheitsbilder oder -stadien, für die Wärme kontraindiziert ist
- Endoprothesen
- Metallsplitter
- Herzschrittmacher
- Durchblutungsstörungen
- maligne Tumore
Der medizinisch genutzte Ultraschall hat sich – so die einschlägige Fachliteratur – in vielen Bereichen etablieren können:
- in der Mikroskopie
- als Therapie zur Heilung von Erkrankungen des Bewegungsapparates
- in der Knochendensitometrie (Osteoporose- und Arthritis-Untersuchung)
- zur Zahnsteinentfernung
- als Skalpell
- zur Lithotripsie (Nieren- & Gallensteinzertrümmerung)
- als bildgebendes Verfahren zur Diagnose & Darstellung
- u.a.m.
In der Medizin finden Ultraschall-Frequenzen zwischen 500 kHz (Therapie) und 150 kHz (Doppler) Anwendung (Wellenlängen von 3 mm bis 0,01 mm).
Physikalische Therapieformen zur Behandlung des Bewegungsapparates, die im Waldeck zur Anwendung kommen, werden einzeln, aber auch ergänzend zu anderen Anwendungen verordnet. Es werden sowohl Impuls- als auch Dauerbeschallung angewendet.
Primäre Ziele sind:
- Schmerzlinderung
- Durchblutungsförderung
- Detonisierung oder Tonisierung
- Schwellungsabbau
- aber auch Muskelstimulation.
WSPIE
durch hochfrequente Schwingungen entstehende Mikrovibrationsmassage.
irkung:
- lokale Wärmeentwicklung
- Verbesserung der Diffusion im Gewebe
- Durchblutungs- und Stoffwechselsteigerung
- Schmerzlinderung
Kontraindikationen:
- akut entzündliche Prozesse
- fieberhafte Erkrankungen
- maligne Tumore
- organische Herzerkrankungen
- Thrombose und Thrombophlebitis
Der medizinisch genutzte Ultraschall hat sich – so die einschlägige Fachliteratur – in vielen Bereichen etablieren können:
- in der Mikroskopie
- als Therapie zur Heilung von Erkrankungen des Bewegungsapparates
- in der Knochendensitometrie (Osteoporose- und Arthritis-Untersuchung)
- zur Zahnsteinentfernung
- als Skalpell
- zur Lithotripsie (Nieren- & Gallensteinzertrümmerung)
- als bildgebendes Verfahren zur Diagnose & Darstellung
- u.a.m.
In der Medizin finden Ultraschall-Frequenzen zwischen 500 kHz (Therapie) und 150 kHz (Doppler) Anwendung (Wellenlängen von 3 mm bis 0,01 mm).
Physikalische Therapieformen zur Behandlung des Bewegungsapparates, die im Waldeck zur Anwendung kommen, werden einzeln, aber auch ergänzend zu anderen Anwendungen verordnet. Es werden sowohl Impuls- als auch Dauerbeschallung angewendet.
Primäre Ziele sind:
- Schmerzlinderung
- Durchblutungsförderung
- Detonisierung oder Tonisierung
- Schwellungsabbau
- aber auch Muskelstimulation.
Wirkung:
- lokale Wärmeentwicklung
- Verbesserung der Diffusion im Gewebe
- Durchblutungs- und Stoffwechselsteigerung
- Schmerzlinderung
Kontraindikationen:
- akut entzündliche Prozesse
- fieberhafte Erkrankungen
- maligne Tumore
- organische Herzerkrankungen
- Thrombose und Thrombophlebitis
Sowohl beim Stangerbad als auch beim Vierzellenbad – die zwei im Waldeck zur Anwendung kommenden Formen hydroelektrischer Bäder – handelt es sich um Gleichstrombäder, bei denen der Strom über großflächige Elektroden in das Wasser geleitet wird.
Je nach Lage und Schaltung der Elektroden können Verlauf und Dichte der Stromlinien verändert werden. Beim Stangerbad, das in Spezialwannen erfolgt, durchfließt der Strom den ganzen Körper. Beim Zellenbad tauchen nur die vier Gliedmaßen in einzelne Wannen ein.
Verläuft der Strom im Körper von oben nach unten (absteigende Schaltung), werden die nervale Erregbarkeit und die Muskelspannung herabgesetzt. Diese Art der Schaltung wird z. B. bei der Behandlung von rheumatischen Erkrankungen oder Schmerzsyndromen angewendet.
Mit der aufsteigenden Schaltung (Stromverlauf im Körper von unten nach oben) versucht man, Nerven- und Muskelfunktionen anzuregen. Zur Steigerung der Wirkung enthält das Badewasser meist Badezusätze.
Das Stangerbad oder hydroelektrische Vollbad ist eine Verbindung zwischen Wärme- und Elektrobehandlung.
Die Stromform, die hier zum Einsatz kommt, ist der galvanische Strom, also ein gleichmäßig, ohne Impulse verlaufender Gleichstrom. Die Wirkung des Stangerbades ist
- hyperämisierend
- tonusregulierend
- analgesierend.
Indikation:
- Ischialgie
- Lumbargo
- Prolaps (prä- und posteroperativ)
- Protrusionen
Kontraindikation:
- Herzinsuffizierenz
- Hypertonie
- Körpermetalle
- Spirale
- Herzschrittmacher
- größere Hautdefekte
Sowohl beim Stangerbad als auch beim Vierzellenbad – die zwei im Waldeck zur Anwendung kommenden Formen hydroelektrischer Bäder – handelt es sich um Gleichstrombäder, bei denen der Strom über großflächige Elektroden in das Wasser geleitet wird.
Je nach Lage und Schaltung der Elektroden können Verlauf und Dichte der Stromlinien verändert werden. Beim Stangerbad, das in Spezialwannen erfolgt, durchfließt der Strom den ganzen Körper. Beim Zellenbad tauchen nur die vier Gliedmaßen in einzelne Wannen ein.
Verläuft der Strom im Körper von oben nach unten (absteigende Schaltung), werden die nervale Erregbarkeit und die Muskelspannung herabgesetzt. Diese Art der Schaltung wird z. B. bei der Behandlung von rheumatischen Erkrankungen oder Schmerzsyndromen angewendet.
Mit der aufsteigenden Schaltung (Stromverlauf im Körper von unten nach oben) versucht man, Nerven- und Muskelfunktionen anzuregen. Zur Steigerung der Wirkung enthält das Badewasser meist Badezusätze.
Die Stromform, die hier zum Einsatz kommt, ist der galvanische Strom, also ein gleichmäßig, ohne Impulse verlaufender Gleichstrom. Die hydroelektrischen Teilbäder werden in speziell entwickelten Geräten durchgeführt, bei welchen die Leitfähigkeit des Wassers genutzt wird, um Armen oder Beinen galvanischen Strom zuzuführen.
Wirkung:
- Hyperämie
- Analgesie
- Tonusregulation
- Iontophorese
- physikalisch-chemischer Wasserreiz auf die Extremitäten
Indikation:
- Ischialgie
- Lumbargo
- Prolaps (prä- und posteroperativ)
- Protrusionen
Kontraindikation:
- Herzinsuffizierenz
- Hypertonie
- Körpermetalle
- Spirale
- Herzschrittmacher
- größere Hautdefekte
Die Krankengymnastik nutzt als Bestandteil ärztlich verordneter physikalischer Therapie die Bewegung, vornehmlich die Eigentätigkeit des Kranken, zu Heilungszwecken.
Prophylaktische, therapeutische und rehabilitative Ziele sind Hilfen zur Entwicklung, zum Erhalt und zur Wiederherstellung aller Funktionen im somatischen und psychischen Bereich oder die Schulung von Ersatzfunktionen bei nicht rückbildungsfähigen Störungen.
Es gibt angewandte Verfahren wie spezielle krankengymnastische Techniken ( Manuelle Therapie, Schlingentisch usw.) für den Kranken dosierte Bewegungsformen aus Sport und Gymnastik für Gesunde sowie Bewegungsabläufe aus den Alltagsbewegungen. Lernübungs- und Trainingsprinzipien zur schadenlosen Leistungssteigerung wurden aus dem Sport und der Sportmedizin übernommen.
Die krankengymnastische Behandlungssituation – ob Einzel - oder Gruppenbehandlung – ist gekennzeichnet durch die personelle Bewegung von Therapeut und Patient.
Indikationen:
- Jegliche Art von Bewegungseinschränkungen
- Funktionsstörungen am kompletten Körper
Kontraindikationen:
Patienten, die therapieverweigernd arbeiten
Therapeuten:
Es stehen examinierte Physiotherapeuten zur Verfügung für
- Schlingentisch
- MTT Medizinische Trainingstherapie
- Manuelle Therapie (E1 + E2)
- Lymphdrainage
- Fußreflexzonentherapie
Der menschliche Organismus ist üblicherweise darauf eingestellt, sich ständig mit der Schwerkraft auseinanderzusetzen. Bei einem Aufenthalt im Wasser (Sole-Bewegungsbad) ist er dagegen den mechanischen Eigenschaften des ruhenden Wassers und des bewegten Wassers unterworfen. Durch die Verwendung von Sole wird die Auftriebskraft des Wassers noch verstärkt.
Dabei werden die Organsysteme Herz-Kreislauf und Atmung sowie der Stütz- und Bewegungsapparat beansprucht.
Eine krankengymnastische Behandlung im Wasser hat daher den Einfluss der ruhenden und der bewegten Flüssigkeit auf den menschlichen Organismus sowie die Methoden des Übens und Trainierens zu berücksichtigen.
Die gezielte Behandlung im Sole-Bewegungsbad unterstützt und ergänzt die Maßnahmen an Land. Es werden Organfunktionen und Bewegungsabläufe geübt und verbessert, die dazu beitragen, die Verrichtungen des täglichen Lebens sicherer, gekonnter und ausdauernder durchzuführen.
Indikationen:
- Jegliche Art von Bewegungseinschränkungen
- Funktionsstörungen am kompletten Körper
Kontraindikationen:
- Herz-Kreislaufstörungen
- Atemprobleme
- Atemerkrankungen, die zur Atemnot führen
Wir bezeichnen mit Atemtherapie Verfahren, die auf unwillkürlichem und willkürlichem Wege die Atmung bzw. die Atemform verändern und Kranke zu bewusster Wahrnehmung ihrer normalerweise unbewussten Atmung anleiten.
Indikationen:
- Erkrankungen der Atmungsorgane
- Prophylaxe für pulmonal gefährdete Situationen der Patienten
- zur Schwangerschaftsvorbereitung
- zur Entspannung
Gezielte und kontrollierte, individuell dosierte Übungsbehandlungen in Gruppen mit passiven, dehnenden und mobilisierenden Übungen zur Vergrößerung des Bewegungsumfanges funktionsgestörter Gelenke und Muskeln.
Detonisierung hypertoner Muskulatur.
Aufbautherapie atrophischer Muskulatur.
Indikation:
- jegliche Art von Beschwerden an der Wirbelsäule, sofern die Beschwerden es ermöglichen!
Kontraindikationen:
- schwere Formen der Osteoporose
- bei starken Schmerzen in der Wirbelsäule
- allgemeine Unverträglichkeit
MTT bedeutet muskulärer Aufbau an dafür speziell entwickelten Geräten.
Hauptsächlich werden die geschwächten Muskelgruppen bewegt und trainiert. Für jeden Patienten wird ein auf seine Erkrankung ausgearbeitetes Trainingsprogramm erstellt. Diese wird dann unter Anleitung eines Therapeuten trainiert.
Unser Haus bietet für diese Art der Behandlung einen separaten Behandlungsraum an, in dem 13 Trainingsstationen aufgebaut sind:
- Für die Beinmuskulatur:
- Beinbeuger
- Beinstrecker
- Adduktorentrainer
- Wadentrainer
- Laufband, Stepper
- Für den Oberkörper, Schultergürtel, Armmuskulatur:
- Latissimustrainer
- horizontales Bankdrücken
- Dips
- Biceps Curltrainer
- Für den Bauch und die Rückenmuskulatur:
Die manuelle Therapie nach Mc Kency – das im Waldeck bevorzugte Verfahren – befasst sich mit der Physiologie und Verhütung von reversiblen Funktionsstörungen am Haltungs- und Bewegungsapparat.
Die Verstellungen der manuellen Therapie beruhen auf der Gelenkblockierung (Hypermobilität) sowie der negativen Beeinflussung des physiologischen Bewegungsausmaßes und Bewegungsmusters durch Muskeldysbalancen. Alle genannten Faktoren beeinflussen und bedingen einander gegenseitig.
Die ausgesprochene differenzierte Befund-Erhebung ergibt die Behandlung der jeweils betroffenen Strukturen (Gelenk, Ligament, Sehnen, Muskel).
Der heutige Entwicklungsstand favorisiert die sogenannten weichen (mobilisierenden) Techniken. Anleitung zur Selbsthilfe und Haltungsschulung komplettieren das Programm der manuellen Therapien.
Indikationen:
- Die einzige Indikation zur manuellen Therapie ist die Blockierung eines Gelenks, wenn diese klinisch relevant ist. Liegt keine Blockierung vor, so ist auch die manuelle Therapie nicht indiziert.
So gesehen, bestehen keine Kontraindikationen. Es gibt jedoch eine Reihe von Bedingungen, die eine manuelle Therapie – besonders bezogen auf die Manipulation – verbieten. Kontraindikationen zu den Mobilisationstechniken sind bisher nicht bekannt. In allen Fällen ist die Grundregel der Schmerzfreiheit einer jeden manuellen Therapiebehandlung zu beachten.
Kontraindikationen:
- entzündliche und destruierende Prozesse
- Traumen mit Verletzungen anatomischer Strukturen
- schwere Formen von Osteoporose
- degenerative Veränderungen
- Verdacht auf Erkrankungen oder Anomalien der A. vertebralis
- psychische Störungen
Der Schlingentisch dient als Technik zur Erweiterung der Krankengymnastik – vergleichbar mit der Wassergymnastik. Jedoch nehmen hier die Schlingen dem Körper die Schwere ab.
Erleichterte Übungsbehandlung durch schwerelose Teil- oder Ganzkörperaufhängung im Schlingentisch oder Schlingen. Die Abnahme der Schwere ermöglicht schmerzfreies Arbeiten.
Indikationen:
- HWS-, BWS-, LWS-Beschwerden
- Hüft-Becken-Bein-Beschwerden
- Schulter-Arm-Beschwerden
- Herz-Kreislauf-Störungen
- offene Wunden
- Infektionskrankheiten
- Harn- und Stuhlinkontinenz
- Hauterkrankungen
Kontraindikationen:
- frische Operationen (1. + 2. postoperativer Tag)
- grundsätzliche allgemeine Unverträglichkeit
Bei der Beckenbodengymnastik geht es um die Gesunderhaltung bzw. Rückgewinnung eines stabilen, kräftigen Beckenbodens mitsamt seiner Schließmuskeln.
Dem Beckenboden kommt in unserem Körper eine einmalige Bedeutung zu. Er versorgt unsere Harn- und Geschlechtsorgane und beeinflusst sie somit.
Die Übungen helfen bei Senkungsbeschwerden, bei Inkontinenzerscheinungen, bei Rückenschmerzen, zur Stabilisation des Beckens und der Eingeweide und nicht zuletzt bei mangelnder, sexueller Erlebnisfähigkeit, aber auch nach Geburten und gynäkologischen Operationen.
Osteoporose ist eine häufig auftretende Krankheit im Alter.
Beweglichkeit und Stabilisation sind voneinander abhängig.
In der Spezialgymnastik wird eine positive Körperwahrnehmung geschult und die Bewegungsweite vergrößert.
Gezielte, speziell auf das Alter abgestimmte, kontrollierte, dosierte Übungsbehandlungen mit passiven, dehnenden und mobilisierenden Übungen zur Vergrößerung des Bewegungsumfanges sowie zur Erhaltung noch funktionierender Bewegungen und Ausdauer des gesamten Organismus.
Übungen zur Kräftigung abgeschwächter oder gelähmter Gesichtsmuskeln, z. B. Nervenausfall, sowie zur Lösung verkrampfter Gesichtsmuskeln nach Gesichtsoperationen.
Die Gesichtsgymnastik bewirkt bessere Durchblutung und einen verbesserten Stoffwechsel der Haut und Muskulatur. Die Zellerneuerung und der Lymphfluss werden positiv beeinflusst.
Die Komponenten des Reha-Systems sind:
- Ergometer
- Computersteuerung
- EKG-Herstellung und Registrierung
zu 1.) Grundlage der Reha- und Trainingsmessplätze bilden die medizinischen Computerergometer ergometrics er900. Diese Geräte sind nach den Anforderungen der internationalen Arbeitsgruppe für Ergometrie (ICSPF), der Norm für medizinische Tretkurbel-Ergometer (DIN 13405) gebaut.
Die Fertigung ist nach allen Richtlinien des Medizinproduktegesetzes zertifiziert. Das garantiert die Einhaltung aller Vorschriften und Normen, dokumentiert durch das Qualitätskennzeichen CE 0124. Die Geräte besitzen durch ihre digitale Betriebsart ideale Voraussetzungen für die externe Steuerung durch einen PC.
Durch den Einbau eines galvanisch getrennten EKG-Verstärkers und einer Elektrodensauganlage für eine EKG-Ableitung werden sie zu einer kompletten Funktions- und Messstation für Leistung, Blutdruck, Herzfrequenz und EKG.
zu 2.) Die Computersteuerung (Personalcomputer) ist in der Lage, mit dem Trainingsprogramm Ergosoft plus den gesamten Verlauf von bis zu 16 Ergometern zu steuern und zu dokumentieren.
Das Programm Ergosoft plus läuft auf dem Betriebssystem Windows und ist über Datenbanksystem Ergolab vernetzungsfähig. Im Bildschirm des Systems werden laufend die aktuellen Daten aller im Einsatz befindlichen Ergometer angezeigt.
zu 3.) Zur Sicherheit des Patienten, speziell bei Herzpatienten, ist es empfehlenswert, einen QRS-Komplex abzuleiten und auf einen Überwachungsmonitor anzuzeigen. Dazu steht eine Monitoreinheit, ERMC, zur Verfügung, auf der das EKG von bis zu vier Messplätzen zusammen mit den Ergometernummern und der aktuellen Herzfrequenz angezeigt wird.
Diese Einheiten haben sich aufgrund ihrer Übersichtlichkeit bestens bewährt. Je nach Anlage werden bis zu vier Monitore installiert.
Zur Notfallregistrierung steht eine Acht-Kanal-Alarmscheibe ergoreg 8 zur Verfügung. Sie speichert von jedem Messplatz rückwirkend ein EKG von zehn Sekunden.
Trainingsprofile: Bei der Definition des individuellen Trainngsprofils bietet Ergosoft plus verschiedene Trainingsarten, zwischen denen ausgewählt werden kann.
Konstante Pulsfrequenz: Die Last des Ergometers wird laufend so angepasst, dass der Puls des Patienten gleich bleibt und die Last entsprechend verändert wird.
Konstante Trainingslast: Die Last des Ergometers wird vom Therapeuten vorgegeben.
Intervalltraining: Die Last des Ergometers wird nach einem festgelegten Profil eingestellt. Ein Lastwechsel ist alle zehn Sekunden möglich oder über eine Grafik frei definierbar.
Pulsgesteuertes Training: Zu Beginn sollten für die Laststeigerung Werte zwischen 5 und 20 Watt ausgewählt werden. Das eigentliche Pulstraining sollte durch einen maximalen Puls, der zwischen 50 und 180 Pulsschläge pro Minute liegt, begrenzt sein. Zusätzlich ist eine Lastbegrenzung möglich, die im Bereich zwischen 1 und 995 Watt liegen kann. Der Blutdruck kann im Minutenabstand gemessen werden.
Konstantes Lasttraining: Zu Beginn sollten für die Laststeigerung Werte zwischen 5 und 20 Watt ausgewählt werden. Die Lastbegrenzung kann im Bereich zwischen 1 und 995 Watt gewählt werden. Der Blutdruck kann im Minutenabstand gemessen werden.
Intervall-Training: Das Training ist durch einen Wechsel von hoher Belastung (20 Sekunden) und niedriger Belastung (40 Sekunden) definiert.
Der Lastwechsel ist bis zu einem Mindestabstand von 10 Sekunden programmierbar. Es besteht die freie Wahl nach dem n-ten Laststufenwechsel den Blutdruck zu messen, wobei die gewählte Laststufe den Zeitraum von einer Minute nicht unterschreiten darf.
Unter Intervallbelastung versteht man eine Trainingsart, bei der Belastungsphasen mit Erholphasen im Wechsel angeboten werden. Dies ermöglicht hohe Belastungsreize auf die trainierende Muskulatur. Diese Belastungsintensität ist beim Dauertraining in der Regel nicht ohne kardiale Beschwerden, bzw. Überlastung möglich.
Auch unter dem Aspekt der Vorbereitung für den Alltag erscheint das Intervalltraining deshalb günstig, weil Alltagsbelastungen mit ihren häufig kurzdauernden, hohen muskulären Beanspruchungen einer Intervallbelastung nahe kommen.
Die Dauer des Trainings bei Einzelpersonen sowie bei der Gesamtlaufzeit einer Gruppe ist frei definierbar. Es besteht die Möglichkeit, jeden Parameter eines Patienten während des Trainings zu verändern. Dies wirkt sich innerhalb von drei Sekunden aus.
Phasen des Trainings:
Aufwärmphase I: Die Ergometrie wird mit 65 % der Leistung des letzten Trainings gestartet. Dieser Laststartwert wird nach jedem Ergometertraining neu berechnet und steht somit für das Folge-Ergometrietraining zur Verfügung. Die Dauer dieser Aufwärmphase I beträgt immer zwei Minuten.
Aufwärmphase II: Laststeigerunsphase, in der der Patient auf sein Trainingsniveau gebracht wird (5 bis 8 Minuten). Eine sinnvolle Laststeigerung liegt im Bereich 5 bis 20 Watt/min.
Trainingsphase III: Hat der Patient die Aufwärmphase II beendet, wird mit der gewählten Trainingsart fortgefahren.Konstante Pulsfrequenz: Herzfrequenzermittlung über 60 bis 70 % des Leistungsbelastungswertes der Ergometrie.
Nach ca. drei Minuten konstanter Last kann die ermittelte Herzfrequenz als Trainingsfrequenz übernommen werden. Die Last wird danach um ca. 15 bis 20 % erhöht. Jetzt hat der Patient den optimalen Trainingszustand erreicht, der jedoch während des Trainings permanent angepasst wird.
Hat ein Patient während der Belastung Beschwerden, so kann darauf durch Herabsetzen der Last auf Ist-Last, d. h. 20 % Lastminderung, reagiert werden. Normalerweise wird nach 40 bis 50 sec. eine Besserung erreicht. Ist dies jedoch nicht der Fall, so kann das Training über "Ende" sofort oder mit Erholphase beendet werden.
Außerdem besteht hier die Möglichkeit, dieses Tagesprogramm zu speichern oder zu löschen. Am Ende des Trainings werden die Daten ins Summendiagramm übernommen und auf Dauer gespeichert.
Erholungsphase (I) IV: Die Zeit dieser Phase ist auf zwei Minuten festgelegt. Hierin wird die Last auf null vermindert. Beim Intervalltraining wird jedoch automatisch vor dieser stetigen Lastminderung erst die minimale Last des Trainings erreicht.
Erholungsphase II (V): Um eine letzte Erholmessung durchzuführen, soll der Patient eine Minute in Ruhe sitzen bleiben. Dies ist vom Patient daran zu erkennen, dass das Ergometer kurz piepst, wogegen das er900 in der Drehzahlanzeige blinkt.
Auswertung:
Tagesprofil: Nach Beenden des Trainings besteht bei Ergosoft plus die Möglichkeit, vier verschiedene, aufeinanderfolgende Tagesprofile nebeneinander zu legen und zu vergleichen. Weiterhin ist es hier sogar möglich, zwei Tagesprofile übereinander zu legen, um so Veränderungen im Verlauf des Trainings besser erkennen zu können.
Übersicht über das gesamte Training: Das gesamte Training, d. h. jedes Ergometrietraining, wird in tabellarischer und grafischer Form übersichtlich dargestellt und die verschiedenen Parameter können über den gesamten Ablauf hinweg betrachtet werden.
Indikationen:
- Aufbautraining des Herz-Kreislaufsystems
- Verbesserung des Blutfettprofils (z. B. Verbesserung des Quotienten zwischen LDL und HDL)
- Senkung des Blutdrucks bei Personen an der Grenze zum Bluthochdruck
- Vorbeugung Altersdiabetes
- Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose (sportliche Aktivität fördert den Aufbau von neuem Knochengewebe)
- Zuwachs an Wohlbefinden und Schutz vor psychischen Problemen (z. B. Depression), Steigerung der Produktion von körpereigenen Endorphinen und entspannend wirkenden Neurotransmittern
- Übergewicht
- Störungen im Immunsystem
- chronische Bronchitis
- arterielle Verschlusskrankheit
Kontraindikationen:
- frischer Herzinfarkt oder Stenokardie in Ruhe
- frische Embolie
- Verdacht auf Myokarditis
- maligner Hypertonus
- Ruheherzinsuffizienz
- schwere (hochgradige) Herzrhythmusstörungen und AV-Blockierung
- Aortenstenose höheren Grades
- bekanntes Herzwand-Aneurysma
- akuter Infekt
- akute Thrombophlebitis
Abbruchkriterien:
- Auftreten von Angina pectoris
- Anstieg des Blutdrucks über 240 mmHg systolisch und 120 mmHg diastolisch
- ST-Senkung von mehr als nur 0,25 mV horizontal oder deszendierend
- Rhythmusstörungen nach Lown III oder IV (polytope Extrasystolen oder Salven)
- AV-Blockierung II. oder III. Grades
- Vorhofflimmern-, oder Flattern
- kompletter Schenkelblock
- Dyspnoe
- Muskelermüdung oder Erschöpfung des Patienten
Durchführung: Ausgebildete Therapeuten, Arzt
Supervisior: Arzt
Warmpackungen eines oder mehrerer Körperteile mit Paraffinen und / oder Peloiden (z. B.: Fango, Moor, Teilbäder mit Paraffin) mit oder ohne Nachruhe.
Behandlung einzelner oder mehrerer Körperteile mit erhitzten Paraffin- bzw. Paraffin-Peloid-Gemischen zur Applizierung intensiver Wärme mit der therapeutischen Zielsetzung
- starker Hyperämisierung
- Stoffwechselsteigerung
- Schmerzlinderung
- Detonisierung hypertoner Muskulatur
- reflektorischer Reaktionen auf tiefer liegende Organe
sowie Behandlung mit wasserhaltigen Peloiden (z. B.: Moor, Pelose, Fango oder Schlick) als Warmpackung zur starken thermischen Reizwirkung bei Resorption ihrer löslichen Substanzen zur Auslösung entsprechender Reaktionen.
Zur Aufbereitung der Packungen sind spezielle Aufbereitungsanlagen notwendig.
Bei Verwendung von Paraffin- bzw. Paraffin-Peloid-Gemischen kann die Packungsmasse nach entsprechender Desinfektion durch mindestens viertelstündiges Erhitzen auf 130 °C mehrfach wiederverwendet werden (nach Angabe des Herstellers, höchstens jedoch bis zu vierzig Mal).
Bei Anwendung von Moor-, Pelose-, Fango- oder Schlickpackungen kann das Packungsmaterial nur für denselben Patienten wiederverwendet werden, sofern es in geeigneten und namentlich bezeichneten Behältern aufbewahrt wurde.
Warmpackungen sind teilweise als Einzelbehandlung, in der Regel aber insbesondere in Verbindung mit einer Massage- und / oder Bewegungstherapie im engen zeitlichen Zusammenhang angezeigt.
Dauer der Behandlung: Die Behandlungsdauer ergibt sich aus der ärztlichen Verordnung, der Indikationsstellung, dem Ergebnis der Funktionsanalyse sowie dem jeweiligen Zustand und der Reaktionslage des Patienten.
Der Richtwert beträgt 20 bis 40 min.
Spezielle Wärmetherapie durch erwärmten Quarzsand.
Die Wirkungsweise der Wärmeanwendung entspricht dem des Fangos – mit etwas geringerer Wärmeintensität.
Indikationen:
Kontraindikationen:
- Ödeme
- akute Entzündungen
- allgemeine Unverträglichkeit
- frische Operation
Spezielle Wärmetherapie durch erwärmten Quarzsand – unterstützt durch meditative Musik und Anti-Depressions-Licht (SAD-Licht), welches auf die Hirnanhangdrüse stimulierend einwirkt und die Entspannung des vegetativen Nervensystems fördert.
Die Wirkungsweise der Wärmeanwendung entspricht dem des Fangos – mit etwas geringerer Wärmeintensität – ohne die Komplexität der Stimulation durch Licht und Klang.
Indikationen:
Kontraindikationen:
- Ödeme
- akute Entzündungen
- allgemeine Unverträglichkeit
- frische Operation
Fangoparafin ist die ideale Kombination der Heilwirkung von urzeitlich verfestigtem Meeresschlamm (Posidonienschiefer) und Vulkangestein mit problemloser und sauberer Anwendungstechnik von Paraffin.
Hohe Wärmespeicherkapazität und sehr gutes Wärme-Übertragungsvermögen sind die Gewährträger für eine erfolgreiche Wärmetherapie.
Anwendungsgebiete:
- zur symptomatischen Behandlung rheumatischer Beschwerden und posttraumatischer Zustände
Kryo-Therapie
Einsatz von Kaltluft mit entsprechender Apparatur für lokale Applikation intensiver Kälte zur Entzündungshemmung, Herabsetzung der Schmerzempfindung des Stoffwechsels sowie Detonisierung hypertoner und spastischer Muskulatur (häufig kombiniert mit Bewegungstherapie).
Anwendungsgebiete und Indikationen der Kaltluft-Therapie:
- Rheumatologie - Physikalische Medizin (in Verbindung mit Massagen und Bewegungstherapie)
- Entzündliche Beschwerden:
- Arthritiden - Spondylitiden - Bursitiden - Gicht - Rheumatoide Arthritis im akuten Schub
- Nicht entzündliche Beschwerden:
- Arthrosen - akute Periarthrosis humeroscapularis - akute Epicondylitis - Myalgien - Lumboischialgien - Dorsalgien - Sakralgien - akute Lumbago - akutes Cervicalsyndrom
- Chirurgie (Unfallchirurgie, Orthopädie, Mund- und Kieferchirurgie)
- Schwellungsprophylaxe bei frischen Frakturen und in der postoperativen Phase
- Verstauchungen, Quetschungen, Prellungen, Zerrungen, Luxationen
- Verletzungen des Band- und Gelenkapparates
- Sudeck-Sydrom
- Lymphödem nach Mamma-Amputation
- Verhütung von Reizergüssen
- akute Entzündungen
- Neurologie
- Spastische Hemi- und Paraparesen
- Neuralgien (z. B. Migräne, Trigeminus-Neuralgie)
- Multiple Sklerose
- postapoplektische Zustände
- akute Neuriti
- Sportmedizin
- frische Sportverletzungen
- Weichteilverletzungen
- Verletzungen des Band- und Gelenkapparates
- Muskelkontusionen
- traumatische Bursitis
- Epicondylitis humeri
- HWS-Schleudertrauma
Ergänzende Informationen zur Wirkung der Kaltluft-Therapie
Die Kryo-Therapie mit Anwendung von Ganzkörper-Kältekammer, lokaler Kaltluft und Kältepackungen stellen stellt insbesondere im Bereich der Schmerzbehandlung eine sehr wirkungsvolle Behandlungsmethode dar.
Die folgenden Grafiken bestätigen diese Erfahrungen. Sie beruhen auf Studien der Crio Medizintechnik, Birkenfeld.

Grafik 1: Relative Änderung der perkutanen elektrischen Schmerzschwelle im Bereich der Articulatio humeroradialis durch die drei kryo-therapeutischen Applikationsformen Eisbeutel (15 min), Kaltluft (10 min) und N2-Kaltgas (10 min); n = 10.

Grafik 2: Relative Ändernug der perkutanen elektrischen Schmerzschwelle im Bereich der Articulatio humeroradialis bei kontralateraler Anwendung der drei kryo-therapeutischen Applikationsformen Eisbeutel (15 min), Kaltluft (10 min) und N2-Kaltgas (10 min); n = 10.

Grafik 3: Verlauf der Hauttemperatur bei Anwendung der drei kryo-therapeutischen Applikationsformen Eisbeutel (15 min), Kaltluft (Distanz 15 cm, 10 min) und N2-Kaltgas (Distanz 15 cm, Düse leicht kreisend bewegt, 10 min) im Bereich der Articulatio humeroradialis. Die gestrichelte Kurve markiert einen Versuch mit statisch appliziertem N2-Kaltgas aus gleicher Entfernung; Abbruch bei Unterschreiten von 0° C in der 8. Minute; n = 10 (Quelle der Grafiken 1 bis 3: Crio Medizintechnik, Birkenfeld).
Subjektiv eingeschätzte Wirksamkeit und Wichtigkeit der Kältebehandlung
Im Rahmen klinisch durchgeführter Kaltluft-Therapien wurden subjektive Einschätzungen der Wirksamkeit und Wichtigkeit dieser Behandlungsform durch Patienten erhoben. Am Ende der Reha-Behandlung wurden die Patienten gebeten, eine Gesamteinschätzung der Wirksamkeit der GKT (Ganzkörper-Kälte-Therapie) vorzunehmen.
In diesem Zusammenhang sollten die Patienten auch angeben, wie wichtig es ihnen wäre, dass bei ihrer nächsten Reha-Maßnahme die betreffende Klinik über eine entsprechende Kältekammer verfügt.
Das Ergebnis: 88 % aller Patienten halten die Anwendung für wirksam bis sehr wirksam. Nur 12 % der Patienten beurteilten die Anwendung als weniger wirksam oder unwirksam (Grafik 4). 90 % aller Patienten halten es für wichtig oder sehr wichtig, eine derartige Behandlung zu wiederholen, 10 % hingegen können darauf verzichten (Grafik 5).
 Grafik 4
 Grafik 5
Wirkungen der lokalen Kaltluft-Therapie
- Abbau der Entzündung: Die Applikation extremer Kälte führt zu einem signifikanten Temperatursturz im entzündeten Gewebe – auch in der Tiefe. Wobei schon die Senkung der Temperatur um 1 Grad eine Verringerung der Aktivität der Entzündungsmediatoren um das Vierfache bewirkt.
- Analgesie / Anästhesie: Die Aktivität der Moleküle nimmt in der Kälte ab. Die Nerven-Leitfähigkeit wird bis hin zur Nervenblockade verringert, die Bildung eines Potentials verhindert. Die Reaktionsfähigkeit auf chemische Substanzen (Acetylcholin, Histamin, Prostaglandine, Kinine etc.) wird weitgehend aufgehoben.
- Muskel-Detonisierung: Dämpfung der Spindelaktivität, Dämpfung der Gesamt-Motoneuroaktivität, Schmerzstillung, Durchbrechung des "Circulus vitiosus"
- Stoffwechselaktivierung: Nachfolgend reaktive Hyperämie (die Temperatur des Gewebes bzw. Gelenkes bleibt unter Normaltemperatur), intensive Bewegungstherapie
- Einsparung von Medikamenten und volkswirtschaftlichen Kosten: Rheumatische Erkrankungen führen die Statistik der Gründe für Arbeitsunfähigkeit an.
Kontraindikationen:
- periphere arterielle Durchblutungs-Störungen
- Kryoglobulinämien
Dauer der lokalen Kaltluftbehandlung: 4 bis 6 min. pro Gelenk
Wirkungsdauer: ca. 3 Stunden, d. h. 3 bis 4 Mal täglich kann eine Anwendung durchgeführt werden.
Kälte kann auch in Form von Eispackungen (Kryopack) und kalten Wickeln angewandt werden.
Die Kältepackung besteht beispielsweise aus einem kunststoffummantelten Silikatgel. Die Silikatkompressen können für verschiedene Körperregionen in unterschiedlichen Größen eingesetzt werden. Eisbeutel, die mit Eiswürfeln und Wasser gefüllt sind, oder Frottierhandttücher, die in Salzwasser getaucht und bei - 15° C eingefroren wurden, finden ebenso Verwendung.
Die direkte Kälteeinwirkung wirkt durch lokale Senkung der Stoffwechselaktivität schmerzlindernd und entzündungshemmend.
Die Anwendungsgebiete beziehen sich auf Schmerzlinderung bei akuten Zerrungen und Prellungen. Weitere Anwendungen:
- abschwellende Wirkung
- Hemmung der Entzündungsreaktion
- Reduktion der Muskelspannung
- Gefäßkontraktion (blutungsstillend)
In der Helio- / Lichtstrahl-Therapie nutzt man die Wirkung des optischen Bereiches der elektromagnetischen Strahlung.
In der Waldeck Klinik wird die Behandlung mit Lichtstrahlen oft als Komplex-Therapie in Verbindung mit konzentrierter, ortsgebundener Sole und Ganzkörper-Kältekammer eingesetzt.
Wir unterscheiden:
- UVA
- UVB
- PUVA
- Kombinationstherapie UVA und UVB synchron
(unterschiedliche Lichtwellenlängen gemessen im nm)
- photochemische Wirkung
Die Geräte stellen Licht im sichtbaren Spektrum zur Verfügung, insbesondere violett bis rot.
Besonders zu beachten sind die psychische Wirkung und Hautreaktionen.
Wirkung:
- Infrarot: Wärmewirkung auf Muskulatur und innere Organe
Indikationen:
- Neurodermitis
- Psoriasis
- Dermatitis
- Ulkus cruris
- Akne vulgaris
- bakterielle Ekzeme
- Pruritus
Ein zweiter Bereich in der Helio- / Lichtstrahltherapie ist die Rotlicht-Behandlung. Rotlicht wird insbesondere zur Erzeugung und Anwendung lokaler Wärmer verwendet.
Wirkung dieser Wärmeanwendung:
- Schmerzlinderung
- Senkung der Muskelspannung
- Verbesserung der Durchblutung
- reflektorische Wirkung auf innere Organe
- psychische Entspannung
Der Waldlauf ist aufgeteilt in die Leistungsgruppen Stufe 1 (Übungsgruppe) und Stufe 2 (Trainingsgruppe). Es werden Strecken zwischen
- Stufe 1: ca. 7 km (1 Std. 15 Min.)
- Stufe 2: ca. 10 km (1 Std. 15 Min) gelaufen.
Ziel Stufe 1: Herz-, Kreislauftraining und Konditionstraining Ziel Stufe 2: Konditionstraining
Es werden geführte Wanderungen in der Umgebung von Bad Dürrheim (Baar-Hochebene und westliche Schwäbische Alb sowie Schwarzwald) über Strecken von 8 bis 20 km in Höhenlagen zwischen 600 und 900 m (subalpines Klima) angeboten.
Ziel: Herz-Kreislauftraining, Förderung gruppendynamischer Prozesse
Walking ist schnelles Gehen in der Gruppe auf kniegelenk-schonenden Sand- bzw. Waldwegen um Bad Dürrheim.
Streckenlängen: 5 bis 8 km
Ziel: Herz-Kreislauftraining, Konditionstraining, Förderung gruppendynamischer Prozesse
Atemgehtraining ist kontrolliertes Gehen mit bewusstem Atmen im subalpinen Reizklima des Schwarzwaldes und der Baar-Hochebene rund um die Waldeck Klinik.
Dauer: 20 bis 45 min
Ziel: Herz-Kreislauftraining, Konditions-, Atemtraining, Förderung gruppendynamischer Prozesse
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