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zu sorgen. Eine weitere Vorsichtsmaßnahme ist das Mitführen der Medikamente im Handgepäck. Der Mediziner rät bei Reisen in andere Zeitzonen zur möglichst raschen Anpassung der Medikamenteneinnahme an die jeweilige Lokalzeit.
Bei einem Aufenthalt in den Bergen muss man sich langsam akklimatisieren und Wanderungen sorgsam dem Leistungsstand anpassen. Dazu gehören der Verzicht auf Gewaltmärsche und auf Touren mit großer Höhendifferenz. Ein erhöhtes Risiko besteht auch für Bluthochdruckpatienten bei einer Kombination mit einer Herzerkrankung, so Dr. Lieschke, in Seilbahnen und Schwebebahnen.
Zu besonderer Vorsicht ruft Dr. Lieschke bei noch nicht ausreichend eingestellten Blutdruckwerten auf. Starke sportliche Anstrengung und Schwimmen sind darum tabu, solange bis die Wirkung der blutdrucksenkenden Medikamente die Blutdruckwerte stabilisiert habe. Ratsam ist auch ein Check durch eine Ultraschalluntersuchung des Herzens, um zu schauen ob der Herzmuskel bereits eine Schädigung hat.
Für alle Bluthochdruck-Patienten gilt besondere Vorsicht beim Saunabesuch. Die Trockensauna sei geeignet. Auf das Dampfbad muss aber ebenso verzichtet werden wie auf das Tauchbecken. Durch das eiskalte Wasser kann der Blutdruck auf lebensbedrohliche Werte von über 300 mm Hg steigen. Nach Herzinfarkt sind Kaltwassergüsse auf die Brust zu vermeiden.
Fragen zu Bluthochdruck- und Herzkreislauf-Problemen werden gratis am Herz-Kreislauf-Telefon der Deutschen Hochdruck Liga von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr unter Telefon 06221/47 48 00 beantwortet.
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